Marode Brücke

17. 12. 2021 um 08:59:20 Uhr | BremenNews-Redaktion
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Um die momentan in Ihrer Tragfähigkeit eingeschränkte Brücke über die Neue Semkenfahrt im Bremer Blockland im vollen Umfang wiederherzustellen, gibt es dringend Handlungsbedarf: Die 90 Jahre alte Stahlbetonplattenbrücke mit einer Gesamtlänge von 14,72 Meter und Breite von 8,15 Meter wird durch eine Wellstahlkonstruktion ersetzt – die ist in der Unter- und Erhaltung kostengünstiger und die Bauzeit kürzer.

Bereits 2019 wurde die 1931 erbaute Brücke in der Blocklander Hemmstraße Instand gesetzt, um eine längerfristige Vollsperrung für den Kfz-Verkehr zu vermeiden. So konnte das Bauwerk bei einer Lastbeschränkung weiter von motorisierten Verkehrsteilnehmenden genutzt werden. Nun ist das endgültige Lebensende der Brücke erreicht. Der Neubau wird zur Folge haben, dass die darunterliegende Wasserstraße wieder schiffbar sein wird und die Brücke ohne Lastbeschränkung befahren werden kann. Während der Bauphase, die in der zweiten Kalenderwoche 2022 beginnt und planmäßig in der 20. Kalenderwoche 2022 beendet sein soll, ist mit Verkehrsbehinderungen zu rechnen: Vom 26. Januar 2022 bis 12. Mai 2022 wird das Bauwerk zur Umsetzung des Ersatzneubaus für Pkw voll gesperrt; Radfahrende und Fußverkehr sind davon nicht betroffen. Eine Umleitung wird ausgeschildert. Um den anrainenden landwirtschaftlichen Betrieben entgegenzukommen, wird die Baumaßnahme ausnahmsweise in den Wintermonaten gestartet, weshalb es witterungsbedingt zu Terminverzögerungen kommen kann.

Hintergrund und Ausblick

Der schlechte Zustand vieler Brücken in Deutschland ist seit Jahren vieldiskutiertes Thema in Politik, Medien und der Fachwelt. Auch Bremen ist davon betroffen. Um die Dauerhaftigkeit und die Sicherheit von Brückenbauwerken zu gewährleisten, werden sie systematisch nach Vorgaben des Bundes statisch nachgerechnet. Nicht selten bedingen die Ergebnisse Einschränkungen für die Nutzbarkeit der Brücken oder erfordern Maßnahmen bis hin zum Neubau.

Bild: Deutlich sind Risse im Beton zu erkennen Bildquelle: ASV




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