Kontrollen führen zu 168 Anzeigen am Wochenende – Polizei beendet Hochzeitsfeier in Osterholz

22. 12. 2020 um 17:24:06 Uhr | BremenNews-Redaktion
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Täglich überwachen die Polizei Bremen und der Ordnungsdienst im Bremer Stadtgebiet sowie in Bremen-Nord der Einhaltung der aktuell geltenden Corona-Regeln. Von Freitag, 18. Dezember, bis Sonntag, 20. Dezember, wurden 168 Anzeigen wegen Verstößen gegen die Maßnahmen gefertigt. Zudem wurde Freitagabend eine Hochzeitsfeier in Osterholz gesprengt, an der über 20 Erwachsene und diverse Kinder teilnahmen, die zum Teil sogar aus Berlin und Leipzig angereist waren.
 
Nicht zuletzt in Anbetracht des aktuell massiven Infektionsgeschehens sind intensive, vielzählige stichprobenartige Kontrollen notwendig. Kräfte des Ordnungsdienstes und der Polizei überprüften der Maskenpflicht in den ausgewiesenen Zonen, an den BSAG-Haltestellen und in den BSAG-Fahrzeugen und die Einhaltung der Kontaktbeschränkungen im öffentlichen Raum sowie der Hygienekonzepte in Supermärkten. Am vergangenen Wochenende leiteten die Einsatzkräfte 168 Anzeigen wegen Ordnungswidrigkeiten nach dem Infektionsschutzgesetz (IfSG) ein.
 

Hochzeitsfamilie machte auch ein Fotoshooting mit 14 Personen ohne Abstand

Hauptsächlich wurde die Maskenpflicht missachtet. In 51 Fälle erfolgten Erläuterungen und Hinweise zu den bestehenden Verhaltenspflichten, wie zum Beispiel zur Einhaltung des Mindestabstandes oder zu betrieblichen Hygienemaßnahmen. Viele weitere Male mussten Personen ermahnt beziehungsweise aufgefordert werden, ihre Maske aufzusetzen oder Abstände einzuhalten.

Teams des Ordnungsdienstes kontrollierten in 213 Fällen vor Ort die Einhaltung von Quarantäneanordnungen des Gesundheitsamts. Am Freitagabend löste die Polizei eine Hochzeitsfeier mit mehr als 20 Erwachsenen sowie zahlreichen Kindern in einem Privathaus in Osterholz auf. Den Nummernschildern zufolge waren die Gäste teils aus Berlin und Leipzig angereist.

Sobald ein Einsatzfahrzeug der Polizei auftauchte, verließen einige der Personen fluchtartig die Örtlichkeiten, sodass nicht alle Gäste namentlich festgehalten werden konnten. Gegen die Verantwortlichen und den Hauseigentümer wurden Anzeigen gefertigt. Ein Fotoshooting derselben Familie mit rund 14 Personen in einem Veranstaltungszentrum wurde kurz darauf ebenfalls aufgelöst und die Personalien festgehalten, da nicht auf Mindestabstände geachtet wurde.




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