Kompletter Stillstand des ÖPNV in Bremen wegen erneutem Verdi-Warnstreik
Erneut ruft die Gewerkschaft Verdi zum Warnstreik im ÖPNV auf. Es ist der zweite Warnstreik in diesem Jahr. Bereits am 02. Februar war der Nahverkehr in ganz Deutschland fast zum Erliegen gekommen. In Bremen ging an dem Tag nichts mehr. Nun soll der Druck auf die Arbeitgeber während des laufenden Tarifkonflikts nochmals erhöht werden. Gefordert werden kürzere Schichtzeiten, längere Ruhezeiten sowie höhere Nacht- und Wochenendzuschläge. Am Freitag und Samstag kommt der Nahverkehr zum Erliegen. Der Warnstreik soll bis zum Betriebsschluss am Samstag um 03:00 Uhr dauern.
In Bremen kommt der Nahverkehr am Freitag und Samstag zum Erliegen. Alle Busse und Bahnen der Bremer Straßenbahn AG (BSAG) stehen von Freitagmorgen bis Samstagnacht still. Pendler und Werder-Fans müssen von Freitagmorgen bis Samstagnacht alternative Beförderungsmöglichkeiten finden. Sie könnten jedoch, wie andere ÖPNV-Nutzer auch, einen Überlandbus nutzen. Die Linien aus den umliegenden Landkreisen fahren auch mehrere Stationen in Bremen an. Im benachbarten Niedersachsen gilt eine Friedenspflicht, Busse und Bahnen fahren nach Plan. Auch die Regionalzüge zwischen Bremen und Niedersachsen sollen wie gewohnt fahren. Zudem ist Bremerhaven nicht betroffen.
Die BSAG-Beschäftigten planen für Freitagvormittag einen Demonstrationszug vom Gewerkschaftshaus zu einer Kundgebung an der Domsheide, die um 11:00 Uhr beginnen soll. Für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer dürfte es vor allem am Freitag stressig werden – denn sie müssen in der Regel trotzdem pünktlich am Arbeitsplatz sein. Schülerinnen und Schüler können wegen eines Warnstreiks ebenfalls nicht einfach zu Hause bleiben. Zumindest wird der unmittelbar bevorstehende Warnstreik nicht bei frostigen Temperaturen stattfinden, laut Wetterprognosen soll das Thermometer auf zweistelligen Temperaturen klettern.
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((Beitragsbild oben: Ankündigung der BSAG aus der Streikrunde 2025))





BremenNews - Jörn Petersen


Senatspressestelle Bremen
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