Körperverletzungen, Brände, Sachbeschädigung – Einsatzreiche Silvesternacht für Polizei und Feuerwehr

02. 01. 2020 um 11:10:37 Uhr | BremenNews-Redaktion
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Mehrere tausend Menschen begrüßten das neue Jahr in Bremen mit privatem Feuerwerk. Bremer Polizei und Feuerwehr waren in der Silvesternacht im Dauereinsatz. Zwischen 18 Uhr abends und 6 Uhr morgens verzeichnet die Polizei 287 Einsätze, bei der Feuerwehr waren es 75, beim Rettungsdienst 150. Neben diversen Bränden und Sachbeschädigung kam es auch zu mehreren Körperverletzungsdelikten.

Besonders im Bereich der Weserbrücken, der Schlachte, vor dem Goethetheater sowie an der Sielwallkreuzung und im Bereich der Grohner Düne waren am Silvesterabend besonders viele Menschen auf den Straßen. Nach Angaben der Polizei kam es besonders im Bereich der Schlachte zu häufiger gefährlicher Nutzung von Feuerwerkskörpern. Auch Schreckschusspistolen kamen mehrfach zum Einsatz. Im Bereich der Sielwallkreuzung wurden Einsatzkräfte mit Feuerwerkskörpern beworfen. Eine Polizeibeamtin erlitt dabei leichte Verletzungen. Nach derzeitigen Stand kam es, laut Polizei, in der Silvesternacht zu 28 Körperverletzungsdelikten und neun vorläufigen Festnahmen sowie zahlreichen Platzverweisen.

Zahlreiche Brände

Nicht nur die Polizei, sondern auch die Feuerwehr war am Silvesterabend im Dauereinsatz. Insgesamt verzeichnete sie 75 Einsätze. Das Einsatzspektrum reichte hier von brennenden Müllcontainern über Balkonbrände bis zu mehreren größeren Einsätzen im gesamten Stadtgebiet, darunter vier Dachstuhlbrände und drei Balkon- beziehungsweise Zimmerbrände zwischen 0 Uhr und 1.30 Uhr. Verantwortlich für die zahlreichen Brände waren, nach Angaben der Feuerwehr, unter anderem der falsche Umgang mit Feuerwerkskörpern sowie der übermäßige Genuss von Alkohol.

Verbote vielfach ignoriert

Trotz Feuerwerksverbote rund um den Dom und das Rathaus wurde auch dort vereinzelt Feuerwerk gezündet. Einsatzkräfte vor Ort verhinderten das weitere Abbrennen.

 

Foto: Die Einsatzkräfte der Feuerwehr, Polizei und Rettungskräfte waren in der Silvesternacht im Dauereinsatz. Bildquelle: Fotolia.

 




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