Körner-Denkmal frisch saniert

21. 07. 2021 um 08:57:34 Uhr | BremenNews-Redaktion
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Nach rund zweimonatiger Abwesenheit, kehrt  die Statue des Dichters Theodor Körner (1791 – 1813) heute zurück an ihren angestammten Platz – saniert auf einem brandneuen Sockel.

Die Anlieferung der Elemente, die Installation des Sockels und schließlich die Aufstellung der Bronzefigur fanden heute am Vormittag ab 7.30 Uhr am Körnerwall statt. Gegen 12.30 Uhr wird die Bronzefigur dann unter Aufsicht von Prof. Dr. Georg Skalecki vom Landesamt für Denkmalpflege auf dem Sockel befestigt. Er sagt: “Wir freuen uns, dass wieder ein wichtiges Stück Zeitgeschichte erhalten und saniert werden konnte. Die damalige Begeisterung der Bremer war auch vom eigenen Drang nach Freiheit Bremens geprägt. So muss dieses Werk der Bildhauerkunst und historischer Platzgestaltung auch als Zeitdokument verstanden werden.”

Altes Denkmal, neuer Sockel

Die Sanierung war nur durch eine Förderung der Beauftragten für Kultur und Medien in Berlin möglich. Das Landesamt für Denkmalpflege steuerte fehlende Mittel bei und beauftragte Immobilien Bremen mit der Restaurierung des 1865 errichteten Denkmals. Mit der Sanierung der Bronzeplastik inklusive der Rekonstruktion des Schwertes sowie sieben Saiten der Harfe wurde die Werkstatt für Bronzeguß Lothar Rieke in Worpswede beauftragt. Zudem wurden neue Edelstahldübel für die Verankerung an den neuen Sockel montiert. Letzteren hat die Firma Werth auf Grundlage historischer Fotos in Granit (Impala) erstellt. In Abstimmung mit dem Landesamt für Denkmalpflege wurde der massive Sockel in vier Stücken hergestellt und wird vor Ort zusammengebaut.

Übrigens: Das vorhandene Fundament wurde nach dem Abbruch des vorherigen Sockels statisch untersucht, da der neuen Sockel schwerer ist. Der darunter entdeckte Bunker wurde ebenfalls von dahingehend untersucht, dass die Decke auch die zusätzliche Last trägt. Nach Aufstellung wird schließlich die Grasfläche um den Sockel herum wieder angesät.

Bild: Das 1865 errichtete Denkmal des Dichters Theodor Körner vor der Restaurierung Bildquelle: Landesamt für Denkmalpflege




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