Klimaschutz im Kita-Alltag

Mit vielen inspirierenden Beispielen aus dem Kita-Alltag und einer lebendigen Gesprächsrunde zur frühkindlichen Klima- und Umweltbildung fand gestern im Kinder- und Familienzentrum Im Viertel die Bilanzveranstaltung des Projekts „ener:kita“ statt.

Vertreterinnen und Vertreter der 41 teilnehmenden Kitas aus Bremen und Bremerhaven, der Trägerorganisationen und der Verwaltung blickten unter dem Motto „Klimaschutz in Kindertagesstätten – gemeinsam handeln, gemeinsam lernen“ auf eine erfolgreiche Projektlaufzeit zurück. Das von der gemeinnützigen Klimaschutzagentur Energiekonsens entwickelte und vom Senator für Kinder und Bildung geförderte Projekt verbindet umweltpädagogische Angebote für Kinder und pädagogische Fachkräfte mit technischen Energiesparmaßnahmen und soll auch im Jahr 2026 fortgeführt werden.

Grundlegendes Verständnis für Nachhaltigkeit entwickeln

Staatsrätin Jennifer Müller-Wilckens aus dem Kinderressort betont: „In der frühen Kindheit werden viele Grundmuster des alltäglichen Handelns geprägt. Wenn Kinder schon in der Kita erleben, wie bewusst mit Energie umgegangen wird oder warum Dinge wiederverwendet werden, entwickeln sie ein grundlegendes Verständnis für Nachhaltigkeit. Das Projekt ‚ener:kita‘ zeigt eindrucksvoll, wie Klima- und Umweltbildung spielerisch und praxisnah im Kita-Alltag verankert werden kann.“
Wie das in der Praxis aussieht, erläuterte das gastgebende Kinder- und Familienzentrum Im Viertel. Leiterin Birgit Heise berichtet, dass Klimaschutz in ihrer Einrichtung ganz selbstverständlich dazugehöre. „Wir möchten den Kindern zeigen, dass Klimaschutz überall stattfinden kann – im Garten, beim Basteln oder beim gemeinsamen Frühstück.” Im Fokus der interaktiven Angebote stehen insbesondere Mitmachaktionen, die komplexe Themen rund um Klima und Umwelt praktisch erfahrbar machen.

Bild: Kinder-Staatsrätin Jennifer Müller-Wilckens zog gemeinsam mit Trägern, Kindertagesstätten und Projektbeteiligten Bilanz. Bildquelle: Michael Bahlo

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