Kitas in Bremen bleiben geöffnet – Verdi fordert besseren Schutz für die Betreuer

14. 12. 2020 um 15:24:38 Uhr | BremenNews-Redaktion
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Statt einer generellen Schließung von Schulen und Kitas während des Lockdowns, setzt Bremen die Präsenzpflicht aus. Eltern müssen also selbst entscheiden, ob sie ihr Kind in die Schule geben oder nicht. Kindertagesstätten bleiben ebenfalls geöffnet. Die Gewerkschaft Verdi kritisiert diese Entscheidung und fordert eine Umstellung auf Notbetreuung.

Die Gewerkschaft Verdi kritisiert den Bremer Senat für die Entscheidung, Schulen und Kitas offen zulassen, anstatt eine Notbetreuung einzurichten. Der Senat wälze die Entscheidung auf die Eltern ab, anstatt selbst die Verantwortung zu tragen. Die Politik müsse jetzt klare Orientierung geben, so die Bremer verdi-Pressesprecherin Kornelia Knieper. „Für die Phase des verschärften Lockdowns muss das Betreuungsangebot in Kitas auf Kinder von Beschäftigten beispielsweise des Gesundheitswesens, der kritischen Infrastruktur und des Lebensmitteleinzelhandels begrenzt werden. Das schützt Kinder, Eltern und Erzieherinnen und Erzieher gleichermaßen“, so Knieper.

Beschäftigten besser schützen

Gerade, weil die Bedeutung der Kindertagesstätten sehr hoch sei, müsse man die Beschäftigten auch entsprechend schützen. „Als Berufsgruppe, die ohne Schutzkleidung und Abstand, aus pädagogischen Gründen häufig auch ohne Maske mit kleinen Kindern arbeitet, sind Kita-Beschäftigte durchgängig gefährdet, sich mit dem Corona-Virus zu infizieren. Umso wichtiger ist es, dass die Betroffenen gut geschützt werden“, erläutert verdi-Gewerkschaftssekretär Jörn Kroppach. Er fordert kostenlose FFP2-Masken für die Beschäftigten sowie regelmäßige Schnelltests. Darüber hinaus sollte man die Kitabeschäftigten für die erste Impfphase einbeziehen, so Kroppach.

Symbolbild: Auch während des erneuten Lockdowns bleiben Schulen und Kitas generell geöffnet. Die Gewerkschaft Verdi fordert die Umstellung auf Notbetreuung und einen besseren gesundheitlichen Schutz für die Erzieher. Bildquelle: Fotolia.




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