Kellogg Pier erhält Sonderpreis des Deutschen Städtebaupreises
Große Anerkennung für ein Bremer Stadtentwicklungsprojekt: Der Kellogg Pier der Überseeinsel GmbH erhält den Sonderpreis „Umbaukultur in der zirkulären Stadt“ beim Deutschen Städtebaupreises 2025 – verliehen in Berlin von der Deutschen Akademie für Städtebau und Landesplanung.
Seit 45 Jahren fördert der Deutsche Städtebaupreis zukunftsweisende Stadtplanung und -kultur. Das Thema des Sonderpreises lautete 2025 „Umbaukultur in der zirkulären Stadt“. Damit sollen innovative Ansätze zur Revitalisierung leerstehender oder aufgegebener Nutzungen und Infrastrukturen gewürdigt werden. Die Senatorin für Bau, Mobilität und Stadtentwicklung, Özlem Ünsal, gratuliert herzlich zu dieser bedeutenden Auszeichnung: „Mit dem Kellogg Pier zeigen die beteiligten Bauherren und Architekten eindrucksvoll, wie aus einem historischen Industrieareal ein lebendiger Ort entstehen kann. Die Verbindung von Tradition und Zukunft, nachhaltiger Energieversorgung und kreativer Neuinterpretation ist beispielhaft für Bremen und sendet ein inspirierendes Zeichen für die bundesweit mögliche Stadtentwicklung.“
Verbindung von Vergangenheit und Zukunft
Die Jury des Städtebaupreises würdigte das Projekt mit folgenden Worten: „Der Kellogg Pier in Bremen zeigt, wie aus industrieller Architektur durch kreative Umnutzung, behutsamen Umbau und nachhaltige Energiekonzepte ein lebendiges Quartier mit neuer Identität entsteht – eine Verbindung von Vergangenheit und Zukunft. Alte Strukturen bleiben erhalten, während offene Zwischennutzungen, gemeinschaftliches Engagement und eine klare Vision die Transformation vorantreiben.“
Das Silo-Hotel
Der Kellogg Pier ist ein zentraler Bestandteil der Überseeinsel in Bremen, dessen Herzstück das denkmalgeschützte Getreidesilo aus der Zeit der berühmten Frühstücksflocken-Produktion bildet. Es wurde durch innovative Umnutzung in ein außergewöhnliches Hotel („John & Will”-Silo-Hotel) verwandelt, das 117 individuell gestaltete Zimmer bietet – die meisten davon in den runden Röhren des alten Silos. Ergänzt wird der Komplex durch Gastronomieflächen, Büros, eine Markthalle im ehemaligen Reislager sowie ein nachhaltiges Energiekonzept. Die charakteristischen Elemente der Herstellungsstätte bleiben erkennbar und werden zugleich neu interpretiert und mit Leben gefüllt – als Hotel, Markthalle, Büroräume und Freizeitflächen. So entsteht eine attraktive Verbindung von Bremer Geschichte, nachhaltiger Stadterneuerung und Zukunftsvision.
Bild: Das „John & Will”-Silo-Hotel im Kellogg Pier der Überseeinsel. Bildquelle: Senatspressestelle








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