Inhaftierte schreiben Buch für (ihre) Kinder
„Papazeit – nur anders!“ – so heißt ein neues Buch für Kinder von Inhaftierten. Es ist als Projekt des Vater-Kind-Kurses in der Justizvollzugsanstalt Bremen entstanden und will darüber aufklären, was die Haft für die Familien der Inhaftierten bedeuten kann.
Ehrlich und in einfachen Worten
„Dass wir die Kinder und Familien von Gefangenen stärker unterstützen und ansprechen, ist mir sehr wichtig“, so Justizsenatorin Claudia Schilling. „Für die Inhaftierten kann das Buch ein Einstieg sein, um mit ihren Kindern ehrlich und in einfachen Worten über ihre Fehler und ihre Haft zu sprechen. Außerdem werden den Familien auch ganz praktische Möglichkeiten der Unterstützung aufgezeigt. Damit senden wir ein wichtiges Signal: Ihr seid nicht allein, es gibt Hilfe in dieser schwierigen Situation. Die ersten Rückmeldungen, die wir aus der JVA erhalten haben, sind überaus positiv.“
Pico ist immer dabei
Kindgerecht ist neben den bunten Bildern mit Maskottchen Pico auch die Sprache des Buches. Der Klappentext gibt einen Einblick: „Mira und Leo verstehen die Welt nicht mehr. Ihr Papa wird von der Polizei abgeholt und weggebracht. Erst viel später erfahren sie, dass ihr Papa ein Verbrechen begangen hat und ins Gefängnis muss. Die beiden leiden darunter und machen sich Sorgen um ihren Papa. Mit der Zeit stellen Mira und Leo fest, dass es noch viel mehr Kinder gibt, deren Vater im Gefängnis ist. Und am Ende können sie ihren Papa wieder zu Hause in die Arme schließen. Begleite Mira und Leo durch diese schwere Zeit in ihrem Leben und lerne dabei vieles über den Alltag im Gefängnis. Und da ist ja auch noch Pico… Er ist bei allem immer mit dabei.“
Bildquelle: Justizressort











Hinterlasse einen Kommentar
An der Diskussion beteiligen?Hinterlasse uns deinen Kommentar!