Illegales Autorennen endet mit schwerem Unfall in Bremen Nord

Am Wochenende kam es in der Farger Straße zu einem schweren Verkehrsunfall infolge eines mutmaßlichen illegalen Autorennens: Ein mit vier Personen besetzter Mercedes kollidierte mit einem Lichtmast und einem Verkehrszeichen. Dabei wurde das Auto angehoben, seitlich gegen einen Baum gedrückt und überschlug sich, sodass es auf dem Dach zum Liegen kam.

Mehrere Zeugen beobachteten, wie zwei Autos mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit in stadteinwärtiger Richtung durch die Farger Straße rasten. Dabei überholten sie andere Verkehrsteilnehmer und drängelten mittels Lichthupe. In einer unübersichtlichen Kurve setzte einer der Fahrer zu einem riskanten Überholmanöver an und verlor anschließend die Kontrolle. Der Mercedes kam von der Fahrbahn ab, überfuhr einen Bordstein und den Gehweg, krachte gegen einen Lichtmast und ein Verkehrszeichen, überschlug sich und landete schließlich auf dem Dach.

Familienangehörige behindern Aufräumarbeiten

Die vier Insassen mussten durch die Feuerwehr unter Einsatz eines hydraulischen Rettungsgeräts aus dem Fahrzeug befreit werden. Fahrer und Beifahrer waren ansprechbar, wurden aber mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht. Zwei Frauen aus dem Auto erlitten leichte Verletzungen. Diverse Familienangehörige erschienen an der Unfallstelle und behinderten die Aufräumarbeiten, sodass die Polizei weitere Kräfte hinzuziehen musste, um die Unfallstelle abzusperren und den Verkehr umzuleiten. Durch die Bergungsmaßnahmen musste die Farger Straße zeitweise vollständig gesperrt werden. Erst gegen 23:30 Uhr konnte die Fahrbahn wieder freigegeben werden.

Durch diverse Zeugenaussagen geht die Polizei von einem unerlaubten Autorennen aus. Der Fahrer des Unfallautos erhält mehrere Strafanzeigen und muss mit der Abgabe seines Führerscheins rechnen. Der zweite am Rennen beteiligte Mercedes sowie dessen Fahrer konnten ermittelt werden. Auch gegen ihn wurden Strafanzeigen eingeleitet.

Bildquelle: AdobeStock

0 Kommentare

Hinterlasse einen Kommentar

An der Diskussion beteiligen?
Hinterlasse uns deinen Kommentar!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert