Illegale Müllablagerungen sollen schneller verfolgt und konsequenter geahndet werden

Die Deputation für Umwelt, Klima und Landwirtschaft bringt neue Maßnahmen gegen illegale Müllablagerungen auf den Weg. Ziel ist es, die Verfolgung von Verstößen zu vereinfachen und schneller auf Probleme im Stadtgebiet reagieren zu können. Mit dem Beschluss reagiert man auf die zunehmende Belastung durch wilden Müll in vielen Stadtteilen.

Künftig soll die Bremer Stadtreinigung (DBS) nicht mehr nur für die Beseitigung von Müll zuständig sein, sondern auch aktiver gegen Verursacher vorgehen können. Die rechtlichen Grundlagen werden so angepasst, dass Mitarbeitende im Außendienst beispielsweise Personen ansprechen, ihre Identität feststellen und in bestimmten Fällen Ordnungswidrigkeiten verfolgen können. Sogar Verwarnungen und Verwarngelder können künftig unmittelbar ausgesprochen werden, sofern es sich um geringfügige Ordnungswidrigkeiten handelt – umfangreichere Verfahren verbleiben bei der Umweltbehörde.

Weg mit dem Müll

Für die Bürgerinnen und Bürger bedeutet das vor allem, dass illegale Müllablagerungen schneller Konsequenzen haben und Probleme vor Ort zügiger angegangen werden können. Gleichzeitig wird die Präsenz der Stadtreinigung im öffentlichen Raum erhöht. Geplant ist ein schrittweiser Ausbau des Außendienstes ab Mitte 2026, verbunden mit zusätzlichem Personal und besserer Ausstattung. Die Kosten für die zusätzlichen DBS-Mitarbeitenden entsprechen circa 0,6 Prozent des Abfallgebührenhaushalts. Gut angelegtes Geld, denn wie Henrike Müller, Senatorin für Umwelt, Klima und Wissenschaft, sagt: „Wenn öffentliche Plätze vermüllt sind, ärgert das alle – es stört das Zusammenleben, schadet der Umwelt und mindert die Lebensqualität im Alltag.“

Bildquelle: Fotolia

 

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