Illegale Autorennen werden härter sanktioniert – Gefängnisstrafen drohen

23. 06. 2017 um 12:34:36 Uhr | BremenNews-Redaktion
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Ende Januar wurde der Bremer „Todesraser Alpi“ von der Polizei verurteilt. Mit seinem Sportmotorrad fuhr Alperen T. durch die Straßen Bremens und filmte seine Geschwindigkeitsjagden für seinen Youtube-Kanal „Alpi fährt“, der 80.000 Abonnenten hatte. Künftig sollen Raser härter bestraft werden. Bisher waren Bußgelder die Regel, schln bald könnten Haftstrafen drohen.
 
Teilnehmer bei Raserwettbewerben wurden bisher in aller Regel mit Bußgeldern in Höhe von 400 Euro und einem einmonatigen Fahrverbot belegt. Derzeit beschäftigt sich der Bundestag mit einem Gesetzentwurf, dem noch vor der Sommerpause zugestimmt werden soll. Darin werden illegale Straßenrennen von der Ordnungswidrigkeit zur Straftat hochgestuft. „Die bestehenden Sanktionsmöglichkeiten haben sich in der Praxis als unzureichend erwiesen, von ihnen gehe kaum eine durchgreifende Abschreckungswirkung aus“, heißt es in dem Gesetzentwurf, den der Bundesrat eingebracht hatte. Neben dem Entzug des Führerscheins, drohen dann auch Gefängnisstrafen.
 

Illegale Rennen sind schon länger Thema in der Rechtsprechung

Aktuell steht ein Tatverdächtiger in Mönchengladbach vor Gericht, der einen Fußgänger bei einem Straßenrennen tot gefahren hat. Zudem kommt es in Köln zu einer höchstrichterlichen Entscheidung. Der Bundesgerichtshof in Karlsruhe entscheidet, ob zwei Raser für ein Rennen im April 2015, bei dem eine 19 Jahre alte Radfahrerin getötet wurde, in Köln zu Bewährungsstrafen verurteilt werden. Härtere Sanktionen gegen illegale Rennen sind schon länger ein Thema in der Rechtsprechung.
 
Erinnert ihr euch noch an den „Todesraser Alpi“ aus Bremen? Schon bald soll es ein neues Gesetz geben, das Teilnehmer von illegalen Rennen härter sanktioniert. Gefängnisstrafen und Führerscheinentzug drohen:

Das BREMEN MAGAZIN berichtete bereits im April über den Fall des Bremer „Todesrasers Alpi“. Wenn ihr mehr darüber wissen wollt, klickt einfach auf das Foto:
 
DZ_2016-05-22_Seite01_





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