Handschellen statt Wecker: Einbrecher stellen sich schlafend
Gleich drei mutmaßliche Einbrecher nahmen Einsatzkräfte der Bremer Polizei in der Nacht von Sonntag auf Montag vorläufig fest. In der Bahnhofsvorstadt und im Ostertor konnten die Tatverdächtigen auf frischer Tat gestellt werden – wobei sie tiefen Schlummer vortäuschten.
Zunächst alarmierte ein Anwohner der Straße An der Weide die Polizei, nachdem er laute Geräusche aus einem Mehrparteienhaus wahrgenommen hatte. Vor dem Gebäude trafen die Einsatzkräfte auf einen 18-jährigen, bei dem Aufbruchswerkzeug und ein Taschenmesser sichergestellt wurden. An der verschlossenen Eingangstür einer Praxis im Hausflur stellten die Polizisten frische Aufbruchsspuren fest – darunter Hebelmarken und ein Loch in der Tür.
Vom Bewegungsmelder alarmiert
Wenig später führte die Aufmerksamkeit eines Anwohners in der Straße Fedelhören zur Festnahme zweier weiterer Einbrecher im Alter von 46 und 50 Jahren. Der Mann war durch eine Benachrichtigung seines Bewegungsmelders auf verdächtige Aktivitäten aufmerksam geworden und beobachtete, wie an einem Hintereingang gehebelt wurde. Die eintreffenden Einsatzkräfte konnten dann an beiden Hintereingängen jeweils einen Tatverdächtigen stellen. Neben ihnen lagen diverse Aufbruchswerkzeuge.
Nickerchen mit Brecheisen
Besonders bemerkenswert: Beide Männer versuchten offenbar, ihre Situation durch eine spontane Ruhepause zu entschärfen. Einer lag neben einem Brecheisen, Handschuhen und einer Maske und stellte sich schlafend. Sein Komplize wurde wenig später vor einer Tür im Gartenbereich angetroffen – ebenfalls in vermeintlich tiefem Schlaf. Doch statt eines Weckers klickten die Handschellen.
Bildquelle: AdobeStock











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