Handelskammer-Präses André Grobien zu wiederholten Angriffen auf Unternehmen in Bremen

André Grobien, Präses der Handelskammer Bremen – IHK für Bremen und Bremerhaven sagt: „Die wiederholten Angriffe auf die Wirtschaft durch mutmaßlich linksextremistische Täter verurteilen wir auf das Schärfste. Solche Taten sind durch nichts zu rechtfertigen und richten sich nicht nur gegen Unternehmen, sondern gegen die gesamte Gesellschaft und unser demokratisches Miteinander. Wer mit Gewalt vorgeht, verlässt bewusst den Boden des Rechtsstaats und gefährdet Arbeitsplätze sowie die Sicherheit der Menschen, die tagtäglich Verantwortung übernehmen.

Unsere Wirtschaft lebe von Offenheit, Dialogbereitschaft und Zusammenarbeit. Einschüchterung und Zerstörung dürfen keinen Platz in unserer Stadt haben, so der Handelskammer-Präses. „Wir fordern den Senat eindringlich auf, auch gegen linksextremistische Täter konsequent vorzugehen und sie zur Rechenschaft zu ziehen. Gleichzeitig gilt unsere Solidarität allen Unternehmen und Beschäftigten, die Ziel solcher Angriffe geworden sind.“

Zum Hintergrund: Am Wochenende hatte es – wie berichtet – in einem Schulungszentrum des Industriedienstleisters Kaefer gebrannt. Zwei Fahrzeuge wurden bei dem Brand in der Überseestadt zerstört. In einem im Internet aufgetauchten Bekennerschreiben wird „Käfer“ als „Dienstleister der Atom- und Rüstungsindustrie“ bezeichnet, die „eine tödliche und zerstörerische Maschinerie“ sei.

Bereits vor vier Jahren hatte die Polizei die Sonderkommission Linksextremismus eingerichtet. Allerdings ist die Aufklärungsquote bei Gewaltdelikten aus dem linksextremen Spektrum sehr gering. Sowohl die neue Bremer Innensenatorin Eva Högl (SPD) als auch Innenpolitiker Marco Lübke (CDU) hatten den neuerlichen Anschlag ebenfalls scharf kritisiert. Seitens der Opposition wurden umgehend Forderungen laut, Polizei und Verfassungsschutz personell aufzustocken.

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((Beitragsbild oben: André Grobien, Präses der Handelskammer Bremen – IHK für Bremen und Bremerhaven))

 

 

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