Großartiger Erfolg der Universitäten Bremen und Oldenburg – Exzellenzcluster mit Millionenförderung bewilligt

Einen überragenden Erfolg feiern die Universitäten Bremen und Oldenburg. Die Spitzenforschungsprojekte, die sich in der Exzellenzstrategie von Bund und Ländern als Exzellenzcluster beworben hatten, sind bewilligt und werden nun für sieben Jahre gefördert. Die Fördervolumina sind beträchtlich, das Renommee ist herausragend.

Beworben hatte Bremen sich mit dem Exzellezcluster „Die Marsperspektive“, bei der die nachhaltige Erkundung des Weltraums mit zugleich grüner Transformation auf der Erde im Fokus steht. Konkret geht es darum, wie mit knappen Ressourcen möglichst viele und zugleich qualitative Bauteile und Materialien hergestellt werden können, wie sie auf dem roten Planeten nötig wären. Im Umkehrschluss sollen die Forschungsresultate für das Leben auf der Erde genutzt werden.

Am MARUM – Zentrum für Marine Umweltwissenschaften der Universität Bremen war bereits eines der aktuell 57 bundesweit geförderten Exzellenzcluster angesiedelt. Den Fortsetzungsantrag für das Exzellenzcluster „Der Ozeanboden – unerforschte Schnittstelle der Erde“ haben die Forschenden dieses Mal als Verbundantrag gemeinsam mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern der Universität Oldenburg eingereicht.

Der Cluster „The Ocean Floor – Earth’s Uncharted Interface“ möchte laut Sprecher Professor Heiko Pälike erforschen, wie geologische, physikalische, chemische und biologische Prozesse im und am Ozeanboden einander beeinflussen und so auf das Klimasystem, den globalen Kohlenstoffkreislauf und die biologische Produktivität des Weltozeans wirken.

Zumal die Universität Bremen und die Universität Oldenburg mit gemeinsam drei bewilligten Exzellenzclustern erfolgreich sind, könnten sie sich nun im Verbund um den Titel „Exzellenzuniversität“ bewerben. Über diese Möglichkeit machen sich die beiden Universitäten aktuell Gedanken und sehen darin eine große Chance.

Unmittelbar reagiert und gratuliert hatte unter anderem die Handelskammer Bremen – IHK für Bremen und Bremerhaven. So äußerte sich Handelskammer-Präses André Grobien lobend: „Dass sich die beiden Universitäten jetzt mit drei Exzellenclustern durchsetzen konnten, zeigt deutlich, dass Bremen und Oldenburg zu den Spitzenstandorten der deutschen Wirtschaft gehören und auch international ganz vorne mitspielen. Seiner Meinung nach werden sich die künftig geförderten Projekte sehr positiv auf die Wirtschaftsregion insgesamt auswirken und eröffnen gleichwohl wissenschaftlich enorme Möglichkeiten.

Bremens Bürgermeister Andreas Bovenschulte hat die zusätzliche Millionenförderung begrüßt und sprach von einem „großartigen Erfolg für den Wissenschaftsstandort“. Es sei Forschung auf Weltklasseniveau. Wie bedeutend die Projekte sind, zeigt ein Blick auf die Zahlen der beantragten Fördersummen. Die Uni Bremen hatte 54 Millionen Euro für das Projekt Tiefsee und 57 Millionen Euro für das Projekt Mars beantragt.

 

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