Geschätzte 2,8 Millionen Euro gegen Ausbreitung der Eichenprozessionsspinner

Bislang können die Kosten im Kampf gegen die sich in Bremen massiv ausbreitenden Eichenprozessionsspinner allenfalls geschätzt werden. Doch bei der Umweltbehörde zeichnet sich eine Summe in Millionenhöhe ab. Waren in 2025 noch 900 Bäume im Bremer Stadtgebiet betroffen, ist die Zahl – bislang – auf 5.600 Fälle angestiegen. Pauschal geht die Behörde davon aus, dass für die Entfernung der Nester mitsamt der begleitenden Maßnahmen pro Baum Kosten von rund 500 Euro anfallen. Ersten Berechnungen zufolge würde sich das schlussendlich auf 2,8 Millionen Euro summieren. 

Die Fachfirmen sind im Dauereinsatz, um die Nester der Schädlinge zu entfernen. Teils sind in manchen Straßen wie dem Niedersachsendamm nahezu die kompletten Baumbestände betroffen. Zumal die Einsatzkräfte nicht an allen Orten gleichzeitig tätig werden können, müssen sie nach einer Prioritätenliste vorgehen. Demnach werden sensible Bereiche wie Schulen, Kitas, Spielplätze und weitere vielfrequentierte Orte bevorzugt behandelt.

In diesem Kontext wichtig zu wissen: Der Umweltbetrieb Bremen kümmert sich um Straßenbäume, Bäume in städtischen Grünanlagen und – je nach Gefährdungspotenzial – auch um Bäume an öffentlichen Einrichtungen. Die Entfernung übernehmen spezialisierte Fachfirmen. Für die Beseitigung der Nester auf privaten Grundstücken sind grundsätzlich die Eigentümer der jeweiligen Bäume verantwortlich. Beispielsweise der Bürgerpark ist in der Zahl nicht miterfasst. Schlussendlich bedeutet das, dass die tatsächliche Anzahl der Fälle noch deutlich höher ausfällt.

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((Beitragsbild oben: Eichenprozessionsspinner mit Nest | Symbolbild Adobe))

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