Game over für Clankriminelle

Am Mittwochabend durchsuchte die Polizei elf Lokale und zwei Wohnungen in der Stadt Bremen wegen des Verdachts der Veranstaltung von unerlaubtem gewerbsmäßigen Glücksspiel. Die Ermittlungen richten sich gegen zwei Personen einer Großfamilie, bei denen einzelne Mitglieder der Clankriminalität zugeordnet werden. 

Die Lokale standen schon seit einiger Zeit im Fokus des Ermittlungsverfahrens „Sonne“. Dabei wurde festgestellt, dass dort von zwei Beschuldigten im Alter von 24 und 51 Jahren organisiertes illegales Glücksspiel betrieben wurde. Mit etwa 150 Einsatzkräften (darunter auch Spezialkräfte) und Unterstützung der Glücksspielaufsicht, des Ordnungsamtes und des THW wurden insgesamt elf Cafés, Bars, Imbisse und Restaurants in Bremen Nord, Walle, der Innenstadt und der Neustadt durchsucht. Zeitgleich hat man die Privatwohnungen von zwei 24 und 51 Jahre alten Beschuldigten durchsucht. Es wurden19 Spielautomaten, eine Schusswaffe, Kokain, Bargeld und ein als gestohlen registriertes Fahrrad sichergestellt.

Null-Toleranz-Strategie

Die beiden 24 und 51 Jahre alten Hauptbeschuldigten müssen sich jetzt unter andrem wegen der gewerbsmäßigen Veranstaltung von unerlaubten Glücksspielen verantworten. Dazu Innensenatorin Dr. Eva Högl: „Wer in Bremen Geld am Recht vorbei verdient, der bekommt uns zu spüren – an seinem Tisch, an seinen Geräten, an seinem Konto. Was Polizei, Ordnungsamt und Glücksspielaufsicht heute geleistet haben, ist das Ergebnis beharrlicher Ermittlungsarbeit. Und wir machen weiter, bis die Botschaft angekommen ist: Bremen ist kein bequemer Platz für organisierte Kriminalität.“ Man will im Rahmen einer Null-Toleranz-Strategie weiter konsequent gegen Clankriminalität vorgehen.

 

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