Fahrraddemo in Bremen: Bessere Bedingungen für Radfahrende gefordert

Um 11:00 Uhr am heutigen Sonntag ist die Demo am Tiefer/Altenwall gestartet. Unter dem Motto „LOS! Jetzt aufs Rad setzen“ fordert der ADFC bessere Bedingungen für den Radverkehr in Bremen. Radfahrende haben sich auf den Sattel gesetzt, um auf die aktuellen Missstände hinzuweisen. Lars Schmidt, Vorstand des ADFC Bremen, hatte alle Bremerinnen und Bremer eingeladen, zusammen ein Zeichen für eine umweltfreundliche Mobilität und für das Fahrrad als nachhaltiges Fortbewegungsmittel zu setzen.

Mehrere Hundert Teilnehmer sind dem Ruf des ADFC gefolgt. Die Route verläuft über einige der wichtigsten Verkehrsadern Bremens. Der Radkorso fährt unter anderem über die Hochstraße Breitenweg am Hauptbahnhof, die B6 Richtung Autobahn 27 und den Stern. Obwohl also auch verkehrsreiche Fernstraßen betroffen sind, rechnet die Polizei nicht mit großen Störungen des Autoverkehrs.

Der ADFC demonstriert damit für bessere Bedingungen für Fahrradfahrer in Bremen – darunter mehr Platz und mehr Sicherheit. Mit der Streckenführung wolle man darauf hinweisen, wie komfortabel Autos in die Innenstadt kommen, so ADFC-Bremen-Vorstand Lars Schmidt. Radfahrer hingegen stünden alle paar Meter an einer Ampel. Umso bedeutsamer ist die Aktion für die Teilnehmenden, als Bremen erst kürzlich den Status aus fahrradfreundlichste Stadt Deutschlands verloren hatte.

Schlussendlich führt die etwa 20 Kilometer lange Tour in familienfreundlichem Tempo zum Bike IT!-Festival auf der Stephanikirchenweide in der Überseestadt. Das Festival dreht sich zwei Tage lang um Radkultur, nachhaltige Mobilität und Stadtentwicklung. Die Fahrraddemo findet auch in diesem Jahr am letzten Tag des Stadtradelns statt – einer dreiwöchigen Klimaschutz-Aktion, bei der Teams Radkilometer sammeln. Teilnehmende können mit der Demo noch einmal Kilometer für ihr Team machen.

+++

((Beitragsbild oben: Impressionen von der Fahrraddemo 2024))

0 Kommentare

Hinterlasse einen Kommentar

An der Diskussion beteiligen?
Hinterlasse uns deinen Kommentar!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert