Fähre statt Brücke

15. 07. 2021 um 08:50:48 Uhr | BremenNews-Redaktion
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Ein als Ponton quer im Verbindungskanal liegendes Fährschiff soll für die kommenden Jahre sicherstellen, dass die Columbusinsel im Überseehafen erreichbar bleibt. Dazu werden auf beiden Seiten des Kanals Zufahrten für die Auf- und Abfahrrampen gebaut.

Einer entsprechenden Vorlage der Senatorin für Wissenschaft und Häfen, Dr. Claudia Schilling, hat der Senat in seiner gestrigen Sitzung zugestimmt.” Die Havarie der Drehbrücke darf nicht dazu führen, dass die Columbusinsel jahrelang nur eingeschränkt erreichbar ist”, so Senatorin Schilling. “Wir geben deshalb weiter Vollgas, um den Unternehmen auf der Columbusinsel möglichst schnell Sicherheit für die Zukunft zu geben. ” Die Hafenmanagementgesellschaft bremenports hat denn auch bereits eine Fähre im Blick, die kurzfristig verfügbar ist und den Abmessungen, den technischen Anforderungen und den Belastungs- und Benutzungskriterien entspricht. Sobald die verkehrlichen und behördlichen Voraussetzungen geschaffen sind, kann die temporäre Behelfsbrücke in einem Jahr in Betrieb gehen und bis zur Fertigstellung eines vollwertigen Neubaus genutzt werden..

Gesamtkosten rund 5,3 Millionen Euro

Der Betrieb der Fähre ist im täglichen Einschichtsystem (8 Stunden/Tag) vorgesehen, danach soll sie zu ihrem Liegeplatz verholt werden, so dass der Schiffsverkehr ungehindert vom Nord- zum Kaiserhafen passieren kann. Für den Bereich des Straßen- und Schwerlastverkehrs von und zur Columbusinsel besteht seit der Havarie der Brücke Anfang April ausschließlich der Weg durch die Bremerhavener Innenstadt über die Barkhausenstraße und die Schleusenstraße. Die Folge sind erhebliche Mehrkosten und ein erhöhter Zeitaufwand für den Verkehr zwischen den Unternehmen auf der Columbusinsel und dem Überseehafengebiet. Daher springt nun die Regierung mit der Übergangslösung ein. Deren Gesamtkosten betragen für die kommenden fünf Jahr insgesamt 5,3 Millionen Euro. Neben den Anschaffungskosten für die Fähre sind darin auch die Herstellung der Straßenanbindung, Betriebs- und Personalkosten enthalten.

Bild: In einem Jahr soll eine quer im Verbindungskanal liegende Fähre als Brückenersatz zur Columbusinsel in Bremerhaven dienen




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