Erste Freimarktstage verlaufen laut Polizei Bremen größtenteils friedlich – Jedoch viele Messer sichergestellt
Für die ersten Tage des Bremer 989. Freimarkts zieht die Polizei Bremen eine überwiegend positive Bilanz. Erstaunlich sei jedoch die hohe Zahl an Messern, die Besucher trotz Verbots versuchten mit auf den Festplatz zu bringen.
Der Polizei zufolge sei die Stimmung auf dem Volksfest bisher weitgehend friedlich gewesen. Die meisten Besucher hätten das Fest bislang in vollen Zügen genossen. Auffällig sei jedoch die hohe Zahl der Messer gewesen, die der Sicherheitsdienst an den Eingängen entdeckt und abgenommen hat:
Bereits nach dem ersten Wochenende wurden über 100 Messer sichergestellt. Die Polizei weist deshalb nochmals eindringlich darauf hin, dass Waffen auf dem Freimarkt strengstens verboten sind.
Zur Erinnerung: Anfang September wurde in der Deputation für Wirtschaft eine Erweiterung der im Ortsgesetz verankerten Verbote zum Mitführen bestimmter Gegenstände auf Volksfesten beschlossen. Die Gesetzesänderung trat zum 1. Oktober in Kraft. Demnach gilt auf dem Freimarkt auch für Messer jeglicher Art ein Mitführverbot.
Durch die Änderung des Gesetzes erhalten Ordnungsdienste und die Polizei zudem die Möglichkeit, auch ohne konkreten Anlass Kontrollen auf Waffen durchzuführen.
Veranstaltungstypische Straftaten
Im weiteren Verlauf der ersten Festtage registrierte die Polizei vor allem veranstaltungstypische Straftaten wie Diebstähle und kleinere Auseinandersetzungen. In einigen Fällen konnten elternlose Kinder durch die Einsatzkräfte sicher in die Obhut ihrer Eltern zurückgebracht werden.
Ein wiederkehrendes Problem blieb das Parken: Rund um das Festgelände wurden zahlreiche Parkverstöße festgestellt und geahndet. Die Polizei bittet die Besucher, die ausgewiesenen Parkflächen zu nutzen und die Verkehrsregeln zu beachten.
Symbolbild: AdobeStock / Felix-Busse









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