Erfolg für Bremens Engagement bei Integrationskursen
Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) hebt zum 1. August die im Februar verhängte Aussetzung der Zulassungen zu den Integrationskursen des Bundes teilweise auf. Bremen hatte sich gemeinsam mit anderen Ländern federführend bei einer Bundesrats-Initiative für die Rücknahme des Zulassungsstopps eingesetzt.
Dazu Dr. Claudia Schilling, Senatorin für Arbeit, Soziales, Jugend und Integration: Sprache ist der Schlüssel zu Teilhabe, Ausbildung und Arbeit. Deshalb war es uns wichtig, dass der Bund hier nachsteuert. Insbesondere aus der Ukraine geflüchtete Menschen sowie deutsche und europäische Staatsangehörige, die noch nicht über ausreichende Sprachkenntnisse für eine Erwerbstätigkeit verfügen, profitieren nun wieder von einem verlässlichen Kursangebot.“
Ukrainer bevorzugt
Künftig werden im Rahmen der verfügbaren Kursplätze prioritär Ukrainerinnen und Ukrainer mit Aufenthaltserlaubnis sowie deutsche und EU-Staatsangehörige ohne ausreichende Deutschkenntnisse für eine Erwerbstätigkeit zugelassen. Bremen will sich auf Bundesebene allerdings weiterhin dafür einsetzen, dass langfristig weitere Personengruppen berücksichtigt und die Integrationskurse auskömmlich finanziert werden.
Um zusätzliche Kursplätze in Bremen zu schaffen, hat die Senatorin für Arbeit, Soziales, Jugend und Integration im Rahmen des Integrationsbudgets den Rahmenvertrag mit der Volkshochschule für Deutschkurse für Asylbewerber und Geflüchtete einmalig von rund 258.500 Euro auf 300.000 Euro aufgestockt. Damit können vier zusätzliche Kurse gezielt für Personen angeboten werden, die weiterhin vom Zulassungsstopp betroffen sind. Insbesondere Geduldete, Asylbewerber und Menschen, die dem Arbeitsmarkt nicht zur Verfügung stehen, bleiben von Integrationskursen ausgeschlossen – im Land Bremen sind das rund 30 Prozent der potenziell Teilnehmenden.











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