Durchsuchungen führen zu mehrere Haftbefehlen gegen Betrüger
Ein umfangreiches und verdecktes Ermittlungsverfahren, das die Polizei Bremen und Oldenburg gemeinsam führten, konnte gestern Morgen erfolgreich abgeschlossen werden: Spezialkräfte und Polizisten durchsuchten zehn Wohnungen und Geschäftsräume in Bremen und Niedersachsen. Dabei vollstreckten sie fünf Haftbefehle.
Über mehrere Monate erstreckten sich die Ermittlungen um Straftaten, bei denen sich die Betrüger als Polizisten und Bankmitarbeiter ausgegeben hatten. Dazu wurden die meist älteren Geschädigten zunächst über ausländische Callcenter kontaktiert und eingeschüchtert, ehe die Betrüger mittels geschickter Gesprächsführug versuchten, Wertgegenstände zu erlangen. Besonders interessieret waren sie an Bankkarten und den dazugehörigen PINs, um anschließend Bargeld abheben zu können. Durch die Ermittlungen wurden 48 Taten mit teils sehr hohen Schadenssummen aufgeklärt.
Jugendliche und Heranwachsende festgenommen
Die Kräfte nahmen bei den Durchsuchungen fünf Jugendliche und Heranwachsende fest, die noch am selben Tag einem Richter vorgeführt wurden. Außerdem wurden Vermögensarreste erwirkt. Bei der groß angelegten Aktion waren unter anderem Geldspürhunde und Finanzermittler, IT-Forensiker und Spezialkräfte aus Bremen und Niedersachsen im Einsatz.






Katharina Bünn
Senatspressestelle Bremen
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