Drohne zum Spannen benutzt – Anzeige erstattet

27. 07. 2018 um 16:57:30 Uhr | BremenNews-Redaktion
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Eine 48-Jährige bemerkte Mittwoch, 25. Juli, gegen 21.30 Uhr am offenen Schlafzimmerfenster eine Drohne, deren Kamera sie aufnahm. Der Vorfall ereignete sich in Bremen-Gröpelingen.
 
Während sich die Frau im Schlafzimmer im ersten Stock ihres Wohnhauses befand, hörte sie ein lautes Surren. Plötzlich sah sie sich einer Drohne gegenüber, die vor dem offenen Fenster schwebte und nach Aussage der Frau eine Kamera auf sie richtete.
 

Sensible Bereiche für Drohnen verboten

Zur gleichen Zeit erkannte ihr Ehemann (50) im Garten eines Nachbarn einen jungen Mann, der eine Fernbedienung benutzte. Das Ehepaar erstattete Strafanzeige. Von der Polizei wird wegen des Anfangsverdachts des Verstoßes gegen Paragraph 201a Strafgesetzbuch, das heißt Verletzung des höchstpersönlichen Lebensbereichs durch Bildaufnahmen, und Paragraph 44 der Luftverkehrsordnung ermittelt.
 
In diesem Zusammenhang weist die Polizei auf Regeln hin, die für vom Boden steuerbare Fluggeräte gelten: Es ist strikt verboten, in und über sensible Bereiche, wie zum Beispiel Einsatzorte von Polizei und Feuerwehr, sowie Flughäfen und Menschenansammlungen zu fliegen.
 

Drohnen über 250 Gramm dürfen Grundstücke nicht überfliegen

Mit einer Drohne, die mehr als ein Viertel Kilogramm wiegt, dürfen keine bewohnten Grundstücke überflogen werden. Gleiches gilt für Drohnen, die in der Lage sind, akustische, optische oder Funksignale zu senden, zu empfangen oder aufzuzeichnen.
 
Wenn jemand darüber nachdenkt, eine Drohne zu erwerben oder sich nicht sicher fühlt, welche Regelungen bei dem Betrieb des Fluggeräts gelten, findet die entsprechenden Auskünfte beim Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur.
 
Symbolbild: Mit Drohnen darf die Privatsphäre nicht missachtet werden.
 





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