Drei Fälle an einem Tag: Polizei Bremen warnt vor Trickbetrügern

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Am Mittwoch, 3. Juli, waren in den Bremer Stadtteilen Neustadt und Vegesack Trickbetrüger unterwegs. In drei Fällen gaben sie sich als Polizisten und Verwandte aus. Die Polizei warnt vor diesen Betrügern und sucht Zeugen.

 

In der Gärdestraße in Vegesack rief um 14 Uhr ein unbekannter Mann bei einer 82-jährigen Frau an und gab sich als Polizist aus. Wie die Polizei berichtet, erklärte er ihr, dass es in der Nähe zu Einbrüchen kam und bei den gefassten Tätern eine Liste möglicher Opfer, darunter auch der Name der 82-Jährigen, gefunden wurde. Um sie zu schützen, benötige man nun Auskunft über Geld und Wertsachen. Etwas später erschien ein Mann, der sich als Kripobeamter ausgab, bei der Seniorin, die ihn in die Wohnung ließ. Wie die Polizei weiter berichtet, übergab sie ihm ihre Bankkarten. Als sie einen weiteren Anruf des vermeintlichen Polizisten erhielt und den Raum kurz verließ, flüchtete der Komplize mit samt den Bankkarten. Der Täter soll Ende 20 und circa 1,70 Meter groß sein. Er war schlank, soll einen dunklen Teint haben und trug eine dunkle Kappe.

Angeblich braucht der Sohn Geld

Um etwa 17 Uhr klingelte zudem das Telefon einer 75 Jahre alten Frau in der Donaustraße in der Neustadt. Am anderen Ende der Leitung gab sich ein Mann als Sohn der Seniorin aus und berichtete, dass seine Geldbörse gestohlen wurde und er Geld benötigt. Kurze Zeit später klingelte es an der Tür der 75-Jährigen und ein Freund des vermeintlichen Sohnes stand vor der Tür, um das Geld abzuholen. Die Seniorin gab ihm das Geld, anschließend flüchtete der Unbekannte. Er soll zwischen 1,60 und 1,70 Meter groß sein und einen dunklen Teint haben. Er trug dunkle Kleidung und soll dünn sein.

 

Geldbörse gestohlen

Ein Mann klingelte gegen 18 Uhr in der Essenerstraße bei einem 79 und 84 Jahre alten Ehepaar und gab sich als Sohn einer Nachbarin aus. Er fragte, ob sie ein Paket für seine Mutter annehmen könnten. Anschließend wollte er die Telefonnummer der 79-jährigen Seniorin haben, die daraufhin in die Wohnung ging um einen Stift und einen Zettel zu holen. Als sie zurückging, flüchtete der Unbekannte. Kurze Zeit später bemerkte sie, dass die Geldbörse ihres Mannes fehlte. Der Mann wurde wie folgt beschrieben: Er soll zwischen 30 und 40 Jahre alt sein, circa 1,70 Meter groß und schlank sein. Er hatte dunkle, kurze Haare und trug einen blauen Anorak sowie eine dunkle Pudelmütze.

Die Polizei sucht Zeugen. Hinweise nimmt der Kriminaldauerdienst unter der Telefonnummer (0421) 361-3888 entgegen.

 

Symbolbild oben: Fotolia / Markus Beck

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