Die Sternsinger zu Besuch im Rathaus

Die Aufschrift „20*C+M+B+26“ (Christus Mansionem Benedicat = Christus segne dieses Haus) schmückt seit Gestern den Eingang des Bremer Rathauses – Zeugnis des Besuchs von rund 100  Sternsingern bei Bürgermeister Andreas Bovenschulte. Der griff auch selbst in die Saiten seiner Gitarre und sang mit den Kindern und Jugendlichen.

Noch in der Eingangshalle überbrachten die Sternsinger des Katholischen Gemeindeverbandes Bremen ihre Grüße. Danach gingen sie zusammen mit dem Bürgermeister in die Obere Rathaushalle, wo das diesjährige Motto der Sternsinger vorgestellt wurde: „Schule statt Fabrik – Sternsingen gegen Kinderarbeit.“ Damit richtet die Sternsingeraktion den Blick nach Bangladesch, wo Kinderarbeit noch immer weit verbreitet ist.

Von Kindern für Kinder

Bürgermeister Andreas Bovenschulte: „Der Besuch der Sternsinger ist für mich immer wieder ein ganz besonderer Termin – auch weil die Jungen und Mädchen immer auf ein ganz besonderes Anliegen aufmerksam machen. So wie in diesem Jahr auf die Kinderarbeit, die weltweit immer noch ein riesiges Problem ist. Kinder müssen lernen, Kinder müssen spielen. Stattdessen aber sitzen viele tausend Kinder den ganzen Tag in einer staubigen Fabrik.“ Seit ihrem Start im Jahr 1959 hat sich die Aktion der Sternsinger zur weltweit größten Solidaritätsaktion von Kindern für Kinder entwickelt. Rund 1,3 Milliarden Euro wurden bisher gesammelt, um damit weltweit Projekte zu unterstützen.

Bild: Der Bürgermeister hält die Leiter, der Sternsinger schreibt: „20*C+M+B+26“ steht seit gestern über dem Eingang zum Rathaus. Foto: Senatspressestelle

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