Die Opfer der Mähroboter – Appell des Bremer Tierheims
Der Frühling ist da, der Garten braucht Aufmerksamkeit – und beim Bremer Tierheim trudeln die verletzten Igel ein. Die haben nicht nur kleine Wunden. Sie sind schwer verletzt, leiden und können eigentlich nur noch erlöst werden. Denn auch, wenn die Mähroboter nur tagsüber unterwegs sind: Sie sind für die Igel eine riesige Gefahr.
Die kleinen Tiere verfallen bei Gefahr in eine Starre und rollen sich zusammen, was den Mähroboter aber nicht weiter interessiert. Die angepriesenen Sensoren sind nicht so gut, wie sie scheinen, und die Igel werden überfahren. Sie leiden und sterben. Igel haben es bei uns schwer genug.
Das Tierheim appelliert: „Lassen Sie die Mähroboter nur unter Aufsicht fahren und kontrollieren Sie vorher das zu bearbeitende Gebiet. Am besten lassen Sie einige Bereiche ungemäht, damit den Igeln Rückzugsorte bleiben. Noch besser ist es natürlich, keine Mähroboter zu nutzen. Denn nicht nur Igel kommen unter die Messer: Auch Amphibien, Insekten oder andere kleine Säuger wie Mäuse leiden unter den Robotern.“
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((Beitragsbild oben: Mähroboter sind für Igel eine riesige Gefahr.))





Tierheim Bremen


Umweltbehörde Bremen
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