Deutsche Häfen begrüßen Aufnahme von See- und Binnenhäfen in das Infrastruktur-Zukunftsgesetz

Die Allianz Deutsche Häfen begrüßt die Entscheidung der Bundesregierung, See- und Binnenhäfen in den Anwendungsbereich des neuen Infrastruktur-Zukunftsgesetzes einzubeziehen. Damit ist eine deutliche Beschleunigung von Planungs- und Genehmigungsverfahren für wichtige Hafeninfrastrukturprojekte zu erwarten. „Es ist ein wichtiges und richtiges Signal, dass die Bundesregierung die besondere Bedeutung der deutschen See- und Binnenhäfen anerkennt. Die Aufnahme der Häfen in das Infrastruktur Zukunftsgesetz war eine unserer Kernforderungen und stellt eine deutliche Aufwertung der Häfen dar“, erklärt Robert Howe, Geschäftsführer der Hafenmanagementgesellschaft bremenports stellvertretend für die Allianz Deutsche Häfen.

Gleichzeitig macht die Allianz deutlich, dass nun der nächste konsequente Schritt folgen müsse. Die derzeitige Bundesförderung für die Häfen in Höhe von gerade einmal 38 Millionen Euro jährlich sei angesichts der nationalen Aufgaben und der tatsächlichen Kosten der Hafeninfrastruktur nicht einmal ein Tropfen auf den heißen Stein.

Der Bund müsse daher seiner Verantwortung für die Wettbewerbsfähigkeit, Versorgungssicherheit, Energiewende und Verteidigungsfähigkeit Deutschlands gerecht werden und sich dauerhaft deutlich stärker an der Finanzierung der Hafeninfrastruktur beteiligen. Aus Sicht der Häfen-Allianz ist hierfür ein Bundesbeitrag von mindestens 500 Millionen Euro pro Jahr erforderlich.

„Die jetzt erfolgte Aufnahme der Häfen in das Infrastruktur-Zukunftsgesetz ist ein starkes Bekenntnis. Jetzt gilt es, dieses Bekenntnis auch finanziell zu unterlegen. Nur so können die deutschen Häfen ihre Schlüsselrolle für Wirtschaft, Versorgung, Energie und Sicherheit dauerhaft erfüllen“, so Howe stellvertretend für seine Kolleginnen und Kollegen aus den insgesamt acht Häfen der Allianz.

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((Beitragsbild oben: Bremerhaven Fischereihafen | Bildquelle bremenports))

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