„Der Senat verwaltet am Hillmannplatz den Verfall“

Die FDP-Fraktion Bremen hat ein Positionspapier zur Wiederbelebung des Hillmannplatzes veröffentlicht: Der leerstehende Kiefert-Pavillon soll von der Bahnhofstraße in die Mitte des Hillmannplatzes versetzt und dort durch einen privaten Gastronomen betrieben werden. Zusätzlich fordert man ein modernes Beleuchtungskonzept, regelmäßige Veranstaltungen und vor allem eine dauerhaft starke Polizeipräsenz.

Der Vorsitzende der FDP-Fraktion Bremen, Thore Schäck, erklärt dazu: „Der Senat verwaltet am Hillmannplatz den Verfall, statt ihn zu bekämpfen. Auf unseren Dringlichkeitsantrag im August 2024 wurde ein belastbares Gesamtkonzept versprochen. Eineinhalb Jahre später hat sich die Lage nicht verbessert: erneute Messerangriffe, das Dorint mit 230 Zimmern im März geschlossen, der Kiefert-Pavillon mit gesprungenen Scheiben und Vandalismus dem Verfall überlassen.“

Es fehlt am politischen Willen

Was am Ansgarikirchhof mit einer Million Euro Bundesmitteln möglich wurde – neue Beläge, neue Beleuchtung, neue Platzgestaltung – müsse am Hillmannplatz erst recht möglich sein, wo der Bedarf am größten sei. Es dürfe nicht sein, dass ein traditionsreiches Event wie das Bremer Weinfest nach über 30 Jahren aufgibt, weil die Stadt keine verlässlichen Rahmenbedingungen schafft. Und es dürfe nicht sein, dass der Senat vor der Kriminalität kapituliert und diesen zentralen Platz aufgibt. Schäcks Fazit: „Es fehlt nicht an Ideen. Es fehlt am politischen Willen.“

0 Kommentare

Hinterlasse einen Kommentar

An der Diskussion beteiligen?
Hinterlasse uns deinen Kommentar!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert