Corona-Hilfe im Jahr 2021 – Senat beschließt Soforthilfeprogramm für Sportvereine

08. 12. 2020 um 17:18:58 Uhr | BremenNews-Redaktion
Werbung
Werbung
cambio
Werbung
sandercenter.de
Werbung
Erlebnis Bremerhaven GmbH

Für das Jahr 2021 sollen für die Sportvereine im Land Bremen erneut eine Million Euro bereitstehen, um pandemiebedingte Verluste auszugleichen. Das hat der Senat am Dienstag, 8. Dezember, beschlossen. Damit wird das Sofortprogramm vom April dieses Jahres mit einigen Veränderungen fortgesetzt, sofern auch der Haushalts- und Finanzausschuss am Freitag seine Zustimmung erteilt.

“Die Vereine verlieren Mitglieder, aber anders als in anderen Jahren, gewinnen sie keine neuen hinzu”, sagte Sportsenatorin Anja Stahmann. Auf die Corona-Hilfen könnten die Vereine in Bremen daher nicht verzichten. Darüber hinaus müsse man davon ausgehen, “dass es auch im Jahr 2021 viele Turniere und andere Sportveranstaltungen nicht geben wird, mit denen die Vereine in anderen Jahren ihr Kassen aufbessern”, so Stahmann.

Fördersumme wird auf 12.000 Euro aufgestockt

Im laufenden Jahr konnten Vereine zu Beginn des Programms im Frühjahr und ein zweites Mal im Herbst jeweils 5.000 Euro Förderung beantragen. Für das Jahr 2021 soll diese Fördersumme nun auf 12.000 Euro aufgestockt werden. Sollte ein Verein durch die Folgen der Pandemie in seiner Existenz bedroht sein, kann er mit bis zu 25.000 Euro gefördert werden. 128 Vereine haben bislang Mittel aus dem Fonds in Anspruch genommen, davon 96 in Bremen und 32 in Bremerhaven. Bis zum Stichtag 11. November 2020 waren aus dem Soforthilfeprogramm 677.000 Euro ausgezahlt worden (davon 168.000 an Vereine in Bremerhaven), bis zum Jahresende werden es voraussichtlich rund 700.000 sein. Der Rest soll ins Jahr 2021 übertragen und auf eine Million aufgestockt werden.

Symbolbild: Der Senat will Sportvereine, die durch die Corona-Pandemie Verluste bei ihren Einnahmen haben, auch 2021 mit bis zu einer Million Euro fördern. Bildquelle: Adobe Stock.




Werbung
KX Personal GmbH
Werbung
Werbung
Werbung
Werbung
Finanzbuchhaltung

Kommentar schreiben




Ihre Kommentare