CityInitiative Bremen zum Abriss des Horten-Gebäudes – Neubau für die Zukunft der Innenstadt beste Lösung

Das 1972 erbaute ehemalige Horten-Gebäude ist aktuell ein zentrales Thema der bremischen Innenstadtentwicklung und die Frage, ob „Abriss und Neubau“ im Vergleich zu den ebenfalls geprüften Alternativen „Bestand erhalten“ sowie „Bestand und Neubau“, viel diskutiert. Wer will, findet wie immer pro und contra, so wie aktuell verschiedene Architekten und Initiativen, die sich für einen Umbau des Bestandes stark machen. Laut CityInitiative Bremen Werbung e.V. belegen die in Auftrag gegebene Machbarkeitsstudie und allgemeine innerstädtische Entwicklungsszenarien allerdings: Allein der Neubau ist im Gesamtpaket und der Abwägung aller Faktoren wirtschaftlich, ökologisch und aus Sicht einer zeitgemäßen Innenstadtentwicklung nachhaltig.

Der Verein mahnt: Eine Verzögerung des Projekts und Verhinderung zukünftig wirtschaftlich tragfähiger Konzepte aufgrund von einseitigen und tendenziösen Bewertungen schadet der Innenstadt in Gänze. „Die Vorteile eines Abrisses und Neubaus sind durch die Machbarkeitsstudie eindeutig bewiesen, der Senat und die BRESTADT haben mit ihrer Entscheidung zugunsten Abriss und Neubau unsere volle Unterstützung – und dass wohlwissend um die Herausforderungen während der Bauzeit – denn die Fakten sprechen für sich.

Aus städtebaulicher und wirtschaftlicher Sicht belege die Studie klar: Beim Neubau lässt sich nicht nur mehr, sondern auch realistisch vermietbare Nutz- und Wohnfläche schaffen“, so Stefan Brockmann, Vorstandsvorsitzender der CityInitiative Bremen Werbung e.V., und ergänzt: „Wir dürfen uns nicht von der Idee leiten lassen, Bestehendes um jeden Preis zu konservieren. Entscheidend ist, ob ein Standort Zukunft hat – wirtschaftlich und funktional. Und genau hier zeigt die Studie klar: Der Neubau ist die bessere Lösung.“

Zudem habe der Neubau langfristig die bessere ökologische Bilanz. Ein zunächst höherer Ressourcen-Einsatz werde durch eine verbesserte Energie-Effizienz und längere Lebensdauer mehr als ausgeglichen. Auch werden bei „Abriss und Neubau“ die geringsten Baukosten pro Quadratmeter Nettogrundfläche anfallen. Und durch geringere Geschosshöhen seien darüber hinaus niedrigere Betriebskosten zu erwarten.

„Die CityInitiative Bremen Werbung e.V. begrüßt ausdrücklich die Entscheidung für Abriss und Neubau, stellt sie doch die einmalige Chance dar, nicht nur den Gebäudekörper selbst nach aktuellen Standards und den Anforderungen einer zeitgemäßen Nutzungsdurchmischung zu gestalten und zukunftsfähig aufzustellen, sondern durch die kleinteiligere Gliederung auch den öffentlichen Raum in der Mitte der Innenstadt zu Revitalisieren und neue Laufwege und Bereiche zu erschließen. Wir schließen uns daher der Sicht des Bremer Senats an und können nur dafür werben, das Projekt zügig und effektiv anzugehen, um Planungssicherheit zu schaffen und auch den nachbarschaftlichen Lagen und Gewerbetreibenden eine positive Perspektive zu geben“, so Carolin Reuther, Geschäftsführerin der CityInitiative Bremen Werbung e.V..

+++

((Beitragsbild oben: Noch brennt Licht, doch das dürfte bald ausgehen.))

0 Kommentare

Hinterlasse einen Kommentar

An der Diskussion beteiligen?
Hinterlasse uns deinen Kommentar!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert