CDU-Misstrauensantrag gegen linke Senatoren: Nur Wählertäuschung?
Offenbar plant die CDU-Fraktion in der Bremischen Bürgerschaft Misstrauensanträge gegen die beiden linken Senatorinnen Claudia Bernhard und Kristina Vogt. Die Christdemokraten werfen den Ressortleiterinnen kein konkretes persönliches Fehlverhalten vor, sondern die Verstrickung der Linkspartei in linksradikale Strukturen.
Die Fraktion BÜNDNIS DEUTSCHLAND sieht in dem Vorstoß ein durchsichtiges Manöver der Wählertäuschung. Denn bereits im Dezember 2024 hatte die BD-Fraktion ein umfassendes Maßnahmenpaket gegen den aufkeimenden Linksextremismus im Land Bremen vorgelegt, das jedoch auch von der CDU in der Bremischen Bürgerschaft vollständig abgelehnt wurde. Dazu Jan Timke, Vorsitzender der Fraktion BÜNDNIS DEUTSCHLAND: „Das Verhalten der CDU ist an Scheinheiligkeit kaum zu überbieten. Denn mehrfach hat die Fraktion von Wiebke Winter gemeinsame Anträge mit der Koalition und damit auch mit der Linkspartei eingereicht. Wer die Linken im Parlament durch gemeinsame Anträge stärkt, ist als ihr Kritiker unglaubwürdig.“
Durchsichtiges Manöver
Zudem habe die CDU-Fraktion sämtliche Vorschläge der BD-Fraktion zur Bekämpfung des Linksextremismus in der Bürgerschaft abgelehnt. Wer heute ein Misstrauensvotum ankündigt, aber Anträge zur Bekämpfung des Linksextremismus ablehnt, betreibe Wählertäuschung. Dieses Manöver sei laut Jan Timke durchsichtig: „Die Bremer Christdemokraten sind nicht Teil der Lösung, sondern seit Jahren Teil des Problems.“








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