Bundespolizisten stellen scharfe Munition am Bremer Flughafen sicher

Am Mittwochvormittag, 21. August, wollte ein 26-Jähriger vom Bremer Flughafen nach Palma de Mallorca fliegen. Beim Durchleuchten seines Handgepäcks in der Luftsicherheitskontrollstelle fielen den Luftsicherheitsassistenten jedoch mehrere verdächtige Gegenstände auf.

In einer Innentasche des Gepäckstücks versteckt, fanden Bundespolizisten schließlich vier Patronen. Aus welchem Grund der Flugreisende die scharfe Munition in seiner Tasche mitführte, konnte er gegenüber den Beamten nicht erklären.

Die Bundespolizei stellte die Munition sicher. Der Mann kassierte eine Strafanzeige nach dem Waffengesetz. Im Anschluss an die polizeilichen Maßnahmen konnte er seine Urlaubsreise nach Mallorca fortsetzen.

Hinweis der Bundespolizei

In diesem Zusammenhang weist die Bundespolizei darauf hin, dass Patronen oder gefährliche Gegenstände bei Flugreisen grundsätzlich nicht in das Handgepäck gehören. Dadurch kommt es immer wieder zu Verzögerungen im Betriebsablauf der Luftsicherheitskontrollstellen.

Im schlimmsten Fall können die Flugreisenden ihren Flug verpassen. Darüber hinaus sind für Munition und vielen Waffen waffenrechtliche Erlaubnisse für den Erwerb und Besitz erforderlich.

 

Bild oben: Eine der gefundenen Patronen

Foto: Bundespolizeiinspektion Bremen

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