Bund-Länder-Treffen schon am Dienstag – Virus-Mutationen bereiten große Sorge

15. 01. 2021 um 17:17:28 Uhr | BremenNews-Redaktion
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Bund und Länder haben ihre Beratung bezüglich neuer Corona-Maßnahmen vorgezogen. Statt wie geplant am 25. Januar, soll die gemeinsame Videoschalte jetzt schon am kommenden Dienstag, 19. Januar, erfolgen.

Die gemeinsame Beratung zwischen Bund und Ländern bezüglich der neuen Maßnahmen, findet nun bereits am Dienstag, 19. Januar, statt. Das berichten mehrere Medien, darunter auch die Tagesschau. Regierungssprecher Steffen Seibert erklärte, zwar sei es gelungen, die Infektionszahlen auf einer gewissen Höhe zu halten, dennoch sei man weit vom angepeilten Ziel einer 7-Tage-Inzidenz von 50 entfernt. Es gehe also darum noch mehr zu tun, gerade im Hinblick auf die Kontaktreduzierung.

Mehr Arbeit von zuhause

Abgesehen von der Reduzierung der Privatkontakte gehe es auch darum, die Kontakte auf der Arbeit oder dem Arbeitsweg so gut es geht zu reduzieren. Dennoch: Eine Homeoffice-Pflicht plane die Bundesregierung nicht, so Seibert, denn dies sei nicht in allen Berufen ohne weiteres möglich. Es sei jedoch auffällig, dass der Homeoffice-Anteil im ersten Lockdown höher war als jetzt. Es sei wichtig, dass Arbeitgeber überall dort Homeoffice ermöglichen, wo es geht. So könnten auch Busse und Bahnen während der Pandemiezeit entlastet werden.

Virus-Mutationen bereiten Sorge

Gerade die neuen Virus-Mutationen, die zuerst in Großbritannien und Südafrika entdeckt wurden,  bereite der Kanzlerin offenbar große Sorge. Laut RKI seien die Mutationen leichter übertragbar, als die bisherige Variante. „Es besteht die Möglichkeit, dass sich die Lage noch verschlimmert.“, sagte RKI-Chef Lothar Wieler auf einer Pressekonferenz am 14. Januar. In Deutschland wurden bislang nur etwa 20 Fälle der britischen Variante festgestellt. Anders in Großbritannien oder Irland beispielsweise, wo sich das Virus und auch die Mutationen zuletzt stark ausgebreitet hatten.

Symbolbild: Die Videoschalte zwischen Bund und Ländern wurde vorverlegt auf dem 19. Januar.




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