Bremer Unternehmer erhält Bundesverdienstkreuz
Der Bremer Unternehmer Gerolf Wolpmann engagiert sich seit vielen Jahren international sozial. In seiner Heimatstadt ist der insbesondere in der Obdachlosenhilfe sehr aktiv. Dafür wurde er vom Bundespräsidenten mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet. Am Freitag überreichte es ihm Senator Björn Fecker im Rathaus.
Allein drei Kinderheime in Brasilien hat Wolpmann aufgebaut. Er spendete umfangreich für ein Kinderkrankenhaus in Burkina Faso, ein Behindertenprojekt und die Ernährungshilfe oder etwa auch für die zivile Seenotrettung. Sein Engagement ist so vielschichtig und umfangreich, dass er in seiner Firma eine Person ausschließlich damit beschäftigt, seine Spenden und sozialen Aktivitäten zu verwalten und zu koordinieren. Einen großen Teil des Gewinns seiner Firma gibt er der Gesellschaft so zurück.
Mehr als nur Schecks
Seit etwas über zehn Jahren nun konzentriert sich seine nach eigenen Angaben christlich geprägte Nächstenliebe in Bremen auf die Obdachlosenhilfe. So ist er selbst regelmäßig mit dem Rad der „Bremer Suppenengel“ unterwegs, um in der Stadt Mahlzeiten an Bedürftige zu verteilen. Und in der Gemeinde Unser Lieben Frauen steht er bei einem Frühstücksprojekt für Obdachlose regelmäßig selbst in der Küche. Er finanziert auch Weihnachtsgeschenke für etwa 120 obdachlose Menschen. Und wenn er erfährt, dass sie in besonderen Lagen – etwa für ein Zugticket für eine Fahrt zu Verwandten – finanzielle Hilfe benötigen, hilft er auch direkt.
Ein Vorbild für die ganze Stadt
Bürgermeister Björn Fecker bringt es auf den Punkt: „Gerolf Wolpmann zeigt uns, was es bedeutet, Verantwortung füreinander zu übernehmen. Sein Engagement ist nicht nur großzügig, sondern zutiefst menschlich. Er packt an, hört zu und ist da, wo Hilfe wirklich gebraucht wird – in Bremen, aber auch weit darüber hinaus. Mit seinem unermüdlichen Einsatz für obdachlose Menschen und vielen weiteren sozialen Projekten ist er ein Vorbild für unsere gesamte Stadt.
Bild: Gerolf Wolpmann (links) erhält die Urkunde von Bürgermeister Björn Fecker überreicht. Bildquelle: Senatspressestelle









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