Bremer Tierschutzverein: „Im Dezember und Januar sind viele ausgesetzte Tiere zu uns gekommen“
Im Dezember und Januar sind viele ausgesetzte Tiere zum Tierschutzverein gekommen: Drei Beispiele seien den Mitarbeitenden besonders im Gedächtnis geblieben. Im Dezember wurden Kaninchen in einem Karton sich selbst überlassen. Glücklicherweise konnten sie gesichert werden und werden jetzt bei uns gepäppelt. Im Januar ging es weiter: In einer zugeklebten Kiste wurde eine Katze ausgesetzt. Das hätte ihr Tod sein können, hätten aufmerksame Finder nicht gemerkt, dass ein Lebewesen in der Box steckt. Und nur wenige Tage später kam eine gefundene Transportbox mit drei Katzen an. Die Tiere wurden im Schneesturm ausgesetzt.
Das Aussetzen von Tieren ist verboten. Wenn Katzen, Kaninchen und Co nicht mehr in das Leben passen, dann sollte man so verantwortungsvoll sein, sich um ein liebevolles, neues Zuhause zu kümmern. Die Mitarbeitenden des Tierschutzvereins: „Wir sind froh, dass die Schicksale der aktuellen Fälle hier bei uns ein gutes Ende genommen haben.“
Vor einigen Tagen kurz vor Feierabend kam noch ein ganz besonderer Fall an: vier Hühnerküken und zwei Wachteln. Die Eier wurden im Ausland gekauft und zuhause in einem Inkubator ausgebrütet. Einfach nur so – um zu gucken, ob das auch wirklich funktioniert. Als die Tiere dann da waren, war das Experiment augenscheinlich geglückt. Weiter als bis zu diesem Punkt wurde allerdings nicht gedacht und die kleinen Vögel mussten weg. Erleichterung herrscht, dass der Weg ins Tierheim gesucht wurde und die Hühner und Wachteln jetzt fachgerecht versorgt werden und dann ein gückliches und artgerechtes Zuhause finden.
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((Beitragsbild oben: Katzen und Kaninchen wurden in bitterer Kälte ausgesetzt.))




Tierschutzverein Bremen

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