Bremer Senat erhöht Gewerbesteuer – Bollhagen befürchtet Abwandern ins Umland

22. 06. 2017 um 11:38:05 Uhr | BremenNews-Redaktion
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Der Bremer Senat hat vorgestern, 20. Juni, die im Februar beschlossenen Haushaltseckwerte 2018/2019 wie Bildung, Digitalisierung, bürgerfreundliche Verwaltung oder sichere und saubere Stadt, um 81 Millionen Euro in 2018 und 161 Millionen Euro in 2019 erhöht. Zur Gegenfinanzierung soll die Gewerbesteuer zeitlich befristet, für die Jahre 2018/2019, angehoben werden. Der Landesvorsitzende des Wirtschaftsverbandes die Familienunternehmer, Peter Bollhagen, ist über die Erhöhung empört.
 
„Gerade werden 180 Millionen Euro mehr für den Klinikneubau ausgegeben und am Stern, dem Geldversenkungsprojekt der Stadt, mal wieder viel Geld in einen Umbau versenkt. Und nun will der Bremer Senat die Gewerbesteuer erhöhen, welche die Bremer Wirtschaft erneut trifft“, sagt Bollhagen. Dies betreffe genau die, die sowieso schon für den Wohlstand der Hansestadt sorgen: „Und dabei sind es gerade die vielen Familienunternehmen, Dienstleister und Handwerksbetriebe, die das Geld erwirtschaften, welche erst den Wohlstand für die Bremerinnen und Bremer ermöglichen, die Arbeitsplätze und Ausbildungsplätze schaffen, die bisher immer wieder Standorttreue beweisen und sich für die Kultur und soziale Belange engagieren.“
 

„Ein Abwandern von Bremer Unternehmen wäre fatal“

Durch die Erhöhung der Gewerbesteuer sei die Gefahr groß, dass Bremer Unternehmen ins niedersächsische Umland abwandern. „Kurzum: Der Bremer Senat betreibt eine kurzsichtige Deklarationspolitik! Geld muss durch Umschichtung, Einsparung und Privatisierung für die durchaus notwendigen Ausgaben gefunden werden“, unterstreicht Bollhagen.
 
Foto oben: Der Landesvorsitzende des Wirtschaftsverbandes die Familienunternehmer, Peter Bollhagen
 





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