Bremen will 30 Millionen Euro in Klimaschutz investieren – In diese Projekte soll das Geld fließen

03. 02. 2021 um 12:45:53 Uhr | BremenNews-Redaktion
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Bremen will 30 Millionen Euro in den Klimaschutz investieren. Das hat der Bremer Senat am 2. Februar 2021 beschlossen. Insgesamt sollen damit rund 60 Projekte aus unterschiedlichen Themenbereichen finanziert werden.

Die 30 Millionen Euro sollen unter anderem in Bereiche wie Erneuerbare Energien, Ernährung, Verkehrswende und Umweltbildung fließen. Bremerhaven bekommt für Klimaprojekte aus dem Klima-Fonds rund sechs Millionen Euro. Dazu Bremens Umweltsenatorin Maike Schaefer: “Es freut mich sehr, dass wir mit dem Handlungsfeld Klimaschutz jetzt durchstarten können. Die Erarbeitung der einzelnen Projekte, die Priorisierung und zuletzt auch die Abstimmung mit allen Beteiligten, um das Bestmögliche für den Klimaschutz aus dem Handlungsfeld zu generieren, war durchaus komplex. Der lange Atem hat sich aber gelohnt. Wir haben gemeinsam ein beachtliches Paket für den Klimaschutz geschnürt.”

Einige der Projekte sowie deren geschätzten Ausgaben haben wir im Folgenden aufgelistet:

  • Die Flutlichtstrahler auf den Sportanlagen in Bremen und Bremerhaven sollen gegen LED-Strahler ausgetauscht werden (2,2 Millionen Euro)
  • Photovoltaik-Anlagen sollen auf öffentlichen Gebäuden errichtet werden ( 1,7 Millionen Euro)
  • Die Anschaffung von Lastenrädern und E-Bikes u.a. für die Polizei sollen gefördert werden (1 Million Euro)
  • Weitere Lampen und Leuchtstoffröhren sollen gegen LED ausgetauscht werden (500.000 Euro)
  • Klimagesunde Ernährung in den Küchen der Stadt Bremen soll vorangetrieben werden (500.000 Euro)
  • Die Umstellung auf Elektromobilität soll vorangetrieben werden genauso wie der Ausbau weiterer Solaranlagen auf den Dächern Bremens (Solar City)
  • fünf weitere öffentliche Trinkbrunnen sollen im Stadtgebiet aufgestellt werden (160.000 Euro)
  • Bestehende Warnsysteme sollen weiterentwickelt werden, außerdem sollen weitere Warnsysteme etabliert werden und es soll eine Katastrophenschutzübung bezogen auf Extremwetterereignisse durchgeführt werden (219.000 Euro)

Wie geht es weiter?

Als nächsten Schritt wolle das Umweltressort die geschätzten Beträge konkreter fassen. Anschließend müsse man die nötigen Beschlüsse der Fachdeputation einholen. Zudem soll das Umweltressort einen Bericht zum Umsetzungsstand der Maßnahmen bis zum Ende des 3. Quartals 2021 abgeben. Darüber hinaus wurde eine Arbeitsgruppe eingerichtet, die ein Konzept erarbeiten soll, anhand dessen sich die Klimaschutzwirkung der einzelnen Projekte bewerten lässt.

Symbolbild: Mit den beschlossenen 30 Millionen Euro möchte der Bremer Senat unter anderem Photovoltaik-Anlagen auf öffentlichen Gebäuden errichten. Bildquelle: Adobe Stock.




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