Bremen und Bremerhaven sind Modellregion für gesunde Lebensmittel für alle
Das Forum Küche ist das Zentrum für nachhaltige Ernährung in Bremen. Dort ist das Verbundprojekt „Gemeinsam Ernährungswende gestalten“ (GEG) mit Partnern aus Wissenschaft, Wirtschaft, Politik und Zivilgesellschaft gestartet. Ausgestattet mit Bundesmitteln in Höhe von 1,25 Millionen Euro verfolgt man das Ziel, in den kommenden zwei Jahren gesunde und nachhaltige Lebensmittel für alle Bürgerinnen und Bürger voranzubringen.
Im Fokus der Auftaktveranstaltung mit rund 40 Teilnehmenden standen die zentralen Handlungsfelder des Verbundprojektes: Der Anteil biologischer Lebensmittel in der Außer-Haus-Verpflegung soll erhöht, Lebensmittelabfälle sollen reduziert und regionale Wertschöpfungsketten gezielt gestärkt werden. Die Projektverantwortlichen haben konkrete Beteiligungsmöglichkeiten aufgezeigt und damit den Weg für erste Kooperationsansätze bereitet.
Mit gutem Beispiel voran
Die Präsidentin der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung, Dr. Margareta Büning-Fesel, übergab symbolisch zur Förderung Kräuterpflanzen an Umwelt-Senatorin Kathrin Moosdorf und Beteiligte in der Modellregion. Sie betont außerdem: „Das GEG-Modellregionenprojekt verkörpert Engagement, Zusammenarbeit und Innovationsgeist. Ich bin überzeugt, dass Bremen mit dieser Förderung eine Vorreiterrolle bei einer gesundheitsförderlichen, nachhaltigen und inklusiven Ernährungswende einnehmen kann. Damit setzen Sie ein starkes Zeichen und motivieren andere Städte und Gemeinden, diesem guten Beispiel zu folgen.“
Das GEG-Projekt unterstützt mit seinen Zielen die Umsetzung des „Aktionsplans 2025 – Gesunde Ernährung in der Gemeinschaftsverpflegung der Stadtgemeinde Bremen“ und knüpft inhaltlich an die landesweite Ernährungsstrategie an, die derzeit entwickelt wird. Das bremische Verbundvorhaben wird mit 1,25 Millionen Euro durch das Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat (BMLEH) gefördert.
Bild: Dr. Margareta Büning-Fesel (Präsidentin der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung, links) hat Kräuterpflanzen als Symbol für die Bundesförderung an die Beteiligten der Modellregion und an Senatorin Kathrin Moosdorf (vierte v.l.) übergeben. Bildquelle: Umweltressort











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