Bremen stellt knapp 200 neue Lehrkräfte ein

Der Senator für Kinder und Bildung stellt zum 1. Februar exakt 197 Lehrkräfte ein. Bereits zum Schuljahresbeginn 2025 waren die Planstellen an den allgemeinbildenden Schulen überwiegend besetzt, nun folgt Verstärkung.

Die Personalsituation an Bremens Schulen hat sich seit 2020 verbessert. Durch eine Ausweitung der Plätze im Vorbereitungsdienst am Landesinstitut für Schule (LIS) sowie Quereinstiegsprogramme wie „Back to School“ konnten zahlreiche neue Lehrkräfte gewonnen werden. Allein im Jahr 2025 wurden 258 Lehrerinnen und Lehrer neu eingestellt, zusätzlich haben 459 Referendarinnen und Referendare ihre Ausbildung begonnen. Besonders profitiert Bremerhaven: Rund 30 Prozent starten dort ihre Ausbildung.

Flexibilität ist gefragt

Mit Blick auf den weiteren Ausbau des Ganztagsangebots und steigende Schülerzahlen durch Zuzüge bleibt der Personalbedarf in Bremen dennoch hoch. „Wir werden auch in Zukunft gut ausgebildete Lehrkräfte brauchen. Wer sich heute für ein Lehramtsstudium entscheidet, wählt einen gesellschaftlich wichtigen Beruf mit guten Perspektiven – in Bremen und darüber hinaus“, betont Staatsrat Torsten Klieme. In Bremen haben künftig besonders jene Referendarinnen und Referendare gute Übernahmechancen, die flexibel sind und in prioritären Regionen wie Bremen-Nord oder Bremerhaven arbeiten wollen, sowie Bewerbende mit Mangelfächern. Dazu nochmals Kieme: „Wir stärken die Schulen mit den größten Bedarfen – insbesondere in Mangelfächern wie Mathematik, Informatik, Chemie, Physik, Sport, Musik und Sonderpädagogik.“.

Bildquelle: Fotolia

 

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