Bremen ist weltoffen und naturnah – Ergebnisse der Bremer DNA-Befragung

02. 12. 2019 um 11:29:34 Uhr | BremenNews-Redaktion
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„Was macht Bremen einzigartig?“ Die Antwort auf diese Frage lieferten insgesamt 3016 Menschen, die im September an der Umfrage „Bremens DNA gesucht“ teilnahmen. Der Zweck der Umfrage bestand darin, herauszufinden, was Bremer besonders an ihrer Stadt schätzen, und dies in die neue Marketingstrategie Bremens einfließen zu lassen.

Insgesamt 11.135 Eigenarten nannten die Teilnehmer der Umfrage. Sowohl online als auch per Post durften die Teilnehmer jeweils bis zu vier Stichwörter angeben. Zu den am häufigsten genannten Adjektiven gehören unter anderem „vielfältig“, „bunt“, „tolerant“ und „offen“. Am zweithäufigsten wurden Begriffe wie „Weser“, „Stadt am Fluss“ und „Wasser“ genannt. Außerdem fielen Begriffe wie „Grün“, „ökologisch“ und „Natur“ besonders oft. Auch „Werder Bremen“ wurde als Identitätsfaktor besonders oft genannt.

Die Umfrage gibt ein Meinungsbild wieder, ist allerdings nicht repräsentativ, denn es konnten mehrfach Stimmen abgegeben werden und die Geschlechts- und Altersgruppen wurden nicht vorab selektiert. Dennoch zeigt die Auswertung, dass laut Eigenangaben 51 Prozent der Teilnehmenden weiblich waren. Die genannten Altersgruppen waren vielfältig, 21 Prozent ordneten sich den 21-30jährigen zu, 16 Prozent den 31-40jährigen, 14 Prozent den 41-50jährigen, 15 Prozent den 51-60jährigen und 12 Prozent der Teilnehmer waren älter als 71 Jahre.

Mehr als nur ein Slogan

„All diese Ergebnisse werden wir nun zusammentragen und in einer ressortübergreifenden Gruppe zu einer Gesamtmarkenstrategie weiterentwickeln und in der Stadt diskutieren“, erklärt Peter Siemering, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung Bremen, der die Umfrage, zusammen mit dem Wirtschaftsressort“ ins Leben gerufen hatte. Dabei gehe es nicht einfach um die Entwicklung eines Slogans, sondern um einen komplexen strategischen Prozess, so Siemering. Man wolle eine flexible Marke aufbauen und Akteure aus verschiedenen Bereichen in den Prozess einbinden. Die Gesamtstrategie soll Grundlage für die Kommunikation der kommenden Jahre sein. „Dabei ist es wichtig“, so Wirtschaftssenatorin Kristina Vogt, „dass wir uns gemeinsam außerhalb Bremens gut präsentieren. Wenn viele Beteiligte diese Botschaften verkünden, verstärken wir unser Marketing. Bremerinnen und Bremer sind dabei unsere wichtigsten Markenbotschafterinnen und -botschafter.“

 

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