Bremen ist Vize-Meister bei Insolvenzen
In Deutschland ist die Zahl der Insolvenzen auf den höchsten Wert seit 2013 gestiegen, wobei 81 Prozent der Firmenpleiten Kleinunternehmen treffen. Vor diesem Hintergrund haben die Experten von Teamed Insolvenzdaten der Statistischen Ämter des Bundes und der Länder durchgeführt, um die am stärksten betroffenen Regionen zu identifizieren. Trauriges Ergebnis: Bremen liegt auf dem zweiten Platz.
Untersucht wurden die Insolvenzverfahren pro Unternehmensniederlassungen, der Anteil der betroffenen Arbeitnehmer und die Höhe der voraussichtlichen Forderungen in allen deutschen Städten mit über 250.000 Einwohnern. Die Analyse zeigt, dass Bremen bundesweit am zweitstärksten von Insolvenzen betroffen ist (Indexwert: 8,88/10), nur Gelsenkirchen trifft es noch härter.
Über 500 Millionen Euro offene Forderungen
In der Hansestadt laufen laut den aktuellsten Zahlen 1.416 Insolvenzverfahren, die 1.416 Arbeitnehmer betreffen, was 0,348 % der gesamten sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten ausmacht. Die voraussichtlichen Forderungen belaufen sich hier auf über 500 Mio. Euro, der achthöchste Wert bundesweit. Pro 100 Unternehmensniederlassungen hatte Bremen 5,945 Insolvenzen zu beklagen.
Bildquelle: AdobeStock. Textquelle: www.teamed.global/










WFB/Lehmkühler
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