Bremen im Umbruch – Fünf Neubauten im Fokus

11. 10. 2018 um 13:08:27 Uhr | BremenNews-Redaktion
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Die Hansestadt befindet sich seit geraumer Zeit im Umbruch. Neben den zahlreichen Straßenbaustellen zeigt sich dies besonders bei den geplanten Neubauten überall in der Stadt verteilt. Wir haben uns fünf davon etwas genauer angesehen und geben euch einen Überblick über die wichtigsten Daten.

City-Gate

Die wohl bekannteste Baustelle Bremens ist das City-Gate vor dem Bahnhofsvorplatz. Am 26. August 2015 eröffnete Bürgermeister Carsten Sieling mit dem symbolischen ersten Spatenstich feierlich die Bauarbeiten. Die erste Planung sah vor, dass das „Tor zur Innenstadt“ bereits im Sommer 2017 fertig werden sollte. Derzeit sieht es eher nach März 2019 aus. In den beiden Komplexen sollen auf rund 35.000 Quadratmetern Fläche Büros, Arztpraxen, Gastronomie, ein Parkhaus, Einzelhandel und ein Hotel untergebracht werden. Kostenpunkt: Rund 100 Millionen Euro.

Aktueller Stand:

Die Zukunft:

Quelle: Achim Griese Servicegesellschaft

Johann-Jacobs-Haus

Im April dieses Jahres starteten in der Fußgängerzone die Bauarbeiten für das neue Johann-Jacobs-Haus. Der fünfgeschossige Neubau soll Teil des neuen Balge-Quartiers in der Obernstraße werden. Zu dem Quartier zählen auch die Stadtwaage und das Kontorhaus, welches ebenfalls in den kommenden Jahren umgebaut wird. Unter anderem soll eine Verbindung der Obernstraße bis hin zur Schlachte entstehen. Geplante Fertigstellung des neues Johann-Jacobs-Hauses ist 2020. Kostenpunkt des Projektes „Balge Quartier“: rund 100 Millionen Euro.

Aktueller Stand:

Die Zukunft:

Quelle: Architekturbüro Felgendreher Olfs Köchling

Kühne + Nagel Stammhaus

Elfgeschossig und 39 Meter hoch soll das neue Stammhaus des Logistikunternehmens Kühne + Nagel in Bremen werden. Das Gebäude hat rund 11.500 Quadratmeter Fläche und kostet 26 Millionen Euro, Baubeginn war 2017. Das alte Haus aus dem Jahre 1962 war schlichtweg zu klein. Die Entscheidung für einen Neubau ist auch ein Bekenntnis zur Hansestadt. Seit über 100 Jahren ist Kühne + Nagel in Bremen ansässig, in Zukunft sollen im neuen Haus unweit der Wilhelm-Kaisen-Brücke 800 Beschäftige Platz finden. Die Fertigstellung ist für 2019 geplant.

Aktueller Stand:

Die Zukunft:

Quelle: Meding Plan + Projekt

Bömers Spitze

Kaum ein Stadtteil steht so für die Zukunft der Hansestadt wie die Überseestadt. Allerorts sprießen hier neue Bauten aus dem Boden, eines der bekanntesten ist die Bömers Spitze in der Straße „Auf der Muggenburg“. Das Bürogebäude wird dreizehn Geschosse besitzen und auf 12.500 Quadratmetern Platz für Büroflächen bieten. 35 Millionen Euro kostet das Projekt, Baubeginn war im Oktober 2017, die geplante Fertigstellung ist der Sommer 2019. Die markante Form erinnert an das spitz zulaufende Flatiron Building in New York City.

Aktueller Stand:

Die Zukunft:

Quelle: Immobilienunternehmen Justus Grosse

Neubau für die Universität Bremen (Biologie)

Auch rund um die Universität Bremen gibt es zahlreiche Baustellen. Eine weitere soll noch in diesem Jahr hinzukommen. Der Fachbereich Biologie bekommt an der James-Watt-Straße ein neues Zuhause, dort sollen auf rund 6.000 Quadratmetern Labore, Lehrräume und Büros entstehen. Der Neubau soll architektonisch der „modernen Biologie“ entsprechen und 2020 fertiggestellt werden. Die Kosten belaufen sich auf 39 Millionen Euro.

Aktueller Stand:

Die Zukunft:

Quelle: kister scheithauer gross architekten





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