Bremen erzielt überdurchschnittliche Einnahmen mit Vergnügungssteuer

“Das ist nicht gerade vergnügungssteuerpflichtig!” Dieser Satz fällt im Alltag gern mal im Scherz. Doch in Bremen ist genau das Gegenteil der Fall: Vergnügen wird besteuert und bringt der Stadt sogar überdurchschnittlich hohe Einnahmen pro Einwohner. Das zeigt eine aktuelle Auswertung der 100 größten deutschen Städten durch die Vergleichsplattform BILD-Gaming.

Demnach hat Bremen zuletzt 11.338.727 Euro durch die Vergnügungssteuer eingenommen, was 19,34 Euro pro Einwohner entspricht. Dieser Wert liegt über dem bundesweiten Durchschnitt in Höhe von 16,40 Euro pro Jahr und Kopf und ist gleichbedeutend mit Platz 33 unter den 100 größten deutschen Städten. Spitzenreiter in dieser Statistik ist Worms (47,99 Euro). Gar keine Einnahmen aus der Vergnügungssteuer werden hingegen in Bayern erzielt, wo die Abgabe 1979 komplett verboten wurde.

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