Breites Bremer Bündnis fordert gerechten Frieden in Nahost: Kundgebung am 16. November in Bremen
Ein breites Bremer Bündnis zivilgesellschaftlicher Organisationen fordert einen gerechten Frieden in Nahost. Am 16.11. ruft das Bündnis um 12 Uhr zwischen Rathaus und Dom (Grasmarkt) zu einer Kundgebung unter dem Motto: „Für einen gerechten Frieden in Palästina und Israel – Zivilbevölkerung schützen, Waffenexporte stoppen!“ auf.
Das Bündnis fordert von der Bundesregierung die diplomatische Unterstützung eines sofortigen Waffenstillstands, ein Exportverbot für Rüstungsgüter, die Gewährung humanitärer Hilfe für die notleidende Bevölkerung Gazas und im Libanon, die politische Arbeit für ein Ende der israelischen Besatzung, die Unterstützung des Internationalen Strafgerichtshofs und den Schutz der Meinungs- und Versammlungsfreiheit in Deutschland – auch, wenn es um Israel geht.
Dauerhaften Frieden und Sicherheit für alle Menschen könne es im Nahen Osten nur geben, wenn das Recht auf Frieden, Unversehrtheit und Selbstbestimmung für alle Menschen anerkannt wird. Claus Walischewski von Amnesty International Bremen: „Menschenrechte und Völkerrecht sind universell. Menschenleben dürfen nicht mit zweierlei Maß gemessen werden: Palästinensisches Leben ist genauso kostbar wie israelisches Leben.“
Der vollständige Aufruf ist hier zu finden.
Zudem wurde eine Petition ins Leben gerufen: Für einen gerechten Frieden in Gaza. Waffenexporte stoppen & Hilfsblockade beenden
Während der Kundgebung wird es Redebeiträge von Claus Walischewski (Amnesty International), Lars Pohlmeier (IPPNW), Gerhard Baisch (IALANA) und Ivesa Lübben (DPG) geben. Die Moderation übernimmt Barbara Heller vom Bremer Friedensforum.
Aufrufende Organisationen in Bremen:
- Amnesty International Bremen
- Humanistische Union
- IALANA Deutschland – Vereinigung für Friedensrecht
- Internationale Liga für Menschenrechte
- IPPNW Bremen
- Bremer Friedensforum
- Terre des Hommes
- Deutsch-Palästinensische Gesellschaft
- Bremer Informationszentrum für Menschenrechte und Entwicklung
- DfG-VK
- Aufstehen Bremen
- Initiative Nordbremer Bürger Gegen den Krieg
Symbolbild ganz oben: Im Bild zu sehen ist eine Aufnahme von der Demo gegen Rechts am 21. Januar 2024 auf dem Domshof in Bremen. (Foto: NonstopNews)











Hinterlasse einen Kommentar
An der Diskussion beteiligen?Hinterlasse uns deinen Kommentar!