Brandstifter wirft Molotowcocktails in Sicherheitsfirma

Am Samstag hat ein bislang unbekannter Täter versucht, das Büro einer Sicherheitsfirma in Brand zu setzen: Die Überwachungskamera im Büro des Gebäudes zeichnete mehrere Versuche auf, Molotowcocktails zu entzünden und ins Innere zu werfen. 

Auf den Aufnahmen ist zu sehen, wie ein Brandsatz außerhalb des Gebäudes in Flammen aufgeht, ohne Schaden zu verursachen. Beim zweiten Versuch wirft der Täter einen weiteren Molotowcocktail durch ein zuvor geschaffenes Loch in der Scheibe. Auch der zündet jedoch nicht. Im dritten Anlauf versuchte der Brandstifter dann über eine Metallstange als Lunte den Molotowcocktail im Inneren in Brand zu setzen. Doch auch diesmal erlosch der Zündsatz, ehe er Wirkung entfalten konnte. Aufgrund der Verrauchung entstand aber dennoch hoher Schaden an der im Büro gelagerten Videotechnik.

20.000 Euro Belohnung

Der Chef der Sicherheitsfirma „Detektei Günther“ sprach von einer gezielten Aktion und bat die Öffentlichkeit um Hinweise zur Identifizierung des Täters. Für sachdienliche Informationen wurde eine Belohnung von 20.000 Euro ausgelobt. Die Polizei wertet derzeit die Videoaufnahmen sowie weitere Spuren am Tatort aus. Geprüft wird insbesondere,  ob der Täter im Umfeld des Unternehmens bekannt sein könnte. Fast auf den Tag genau vor einem Jahr war es in der Nähe bereits zu einem Brandanschlag auf eine Firma für Sicherheitstechnik gekommen. Nach einem Bekennerschreiben geht man davon aus, dass es sich um einen politischen Anschlag der linken Szene handelte, da die Firma Sicherheitstechnik für die Polizei lieferte.

Bildquelle: NonstopNews / Peter Will

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