Bovenschulte und die Spritpreise
Die Benzinpreise in Deutschland setzen ihren Höhenflug fort. Trotz geplanter Entlastung durch die Bundesregierung bleibt für Autofahrer vorerst vor allem eines: teures Tanken. Bürgermeister Andreas Bovenschulte begrüßt die gestern beschlossene Entscheidung des Koalitionsausschusses, die Energiesteuer auf Benzin und Diesel für zwei Monate um rund 17 Cent pro Liter zu senken – und wirbt weiterhin für eine Übergewinnsteuer.
Bis die Steuersenkung zu Anfang Mai (hoffentlich) tatsächlich an den Zapfsäulen ankommt, könnten weitere Preisaufschläge einen Teil der Entlastung schon wieder aufgezehrt haben. Der ADAC verweist darauf, dass die Spritpreise zuletzt trotz neuer 12-Uhr-Regel weiter deutlich gestiegen sind. So musste man gestern nach 12.00 Uhr an einer Bremer Tankstelle für Diesel gleich 20 Cent mehr bezahlen und Superbenzin wurde 16 Cent teurer.
Es darf nicht sein…
Bürgermeister Bovenschulte: „Es ist höchste Zeit, dass die Bundesregierung den Mineralöl-Konzernen endlich Einhalt gebietet und die unanständigen Übergewinne abschöpft. Denn es darf nicht sein, dass die einen für die Entlastung der Verbraucher zuständig sind, während die anderen dicke Gewinne einstreichen. Es darf nicht sein, dass am Ende der Staat und damit wir alle, die Steuerzahlerinnen und Steuerzahler, zahlen, während einige wenige ihre Bilanz aufpolieren.“
Bildquelle: NonstopNews








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