Bordell in Duckwitzstraße bleibt geschlossen

01. 11. 2021 um 09:03:03 Uhr | BremenNews-Redaktion
Werbung
Werbung
cambio
Werbung
sandercenter.de
Werbung

Der Betreibergesellschaft des Eros69 wurde durch die Wirtschaftsbehörde der Widerruf der Erlaubnis zum Betrieb der Prostitutionsstätte in der Duckwitzstraße übermittelt. Somit war die  angekündigte Wiedereröffnung am 28. Oktober nicht möglich.

“Es bestand in dieser Angelegenheit von Anfang an große Einigkeit im Senat, alle rechtlichen Mittel auszuschöpfen, um Geschäfte unter Einfluss der in Bremen verbotenen Hells Angels zu verhindern”, sagt Kristina Vogt, Senatorin für Wirtschaft, Arbeit und Europa. “Dass nunmehr ein Weg gefunden wurde, eine Wiedereröffnung des Betriebs zu verhindern, begrüße ich ausdrücklich.” Auch Innensenator Ulrich Mäurer zeigte sich sehr zufrieden mit dem Abschluss des Verfahrens: “Der Widerruf für die Betriebserlaubnis des Bordells Eros 69 in der Duckwitzstraße ist genau die von mir gewünschte Richtung. Die Betreibergesellschaft des Bordells steht nach unserer festen Überzeugung auch nach mehrfachem Wechsel der Geschäftsführung weiterhin unter dem Einfluss eines führenden Mitglieds der Hells Angels. Unser aller Ziel in Bremen muss aber sein, die Machenschaften von Rockern, wo immer möglich, zu durchkreuzen.”

Geschäftsführer unzuverlässig

Im Vorfeld war Ilsemarie Meyer, ehemalige Präsidentin des OVG Bremen sowie des Staatsgerichtshofs, infolge eines Senatsbeschlusses durch die Wirtschaftsbehörde beauftragt worden, Vorschläge zum weiteren Verfahren zu erarbeiten. Ihre nun vorliegende Stellungnahme sowie weitere von Polizei und Gewerbebehörde ermittelte Erkenntnisse haben den Nachweis erbracht, dass auch die derzeitigen Geschäftsführer als unzuverlässig zum Betrieb der Prostitutionsstätte anzusehen sind.

Bildquelle: Stefan Weis / Adobe Stock

 




Werbung
fotoboxen-bremen.de

Kommentar schreiben




Ihre Kommentare