Bis an die Grenzen! – Wettkampfteilnehmer geben alles beim Hindernislauf „Crow Mountain Survival“

21. 09. 2020 um 17:28:24 Uhr | BremenNews-Redaktion
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Beim Extrem-Hindernislauf „Crow Mountain Survival“ haben die Wettkämpfer am Sonntag, 20. September, auf dem Stadtwerder alles gegeben. Auf der jeweils 5, 10 oder 15 Kilometer langen Strecke mussten sie dabei diverse verrückte Hindernisse überwinden. Bei strahlendem Sonnenschein kamen nicht wenige von ihnen dabei ganz schön ins Schwitzen.

Endlich wieder Wettkampf! Nach langer Corona-bedingter Pause haben sich am Sonntag 256 Läuferinnen und Läufer im Extrem-Hindernislauf auf dem Gelände des ATS Buntentor und im Bereich des Werdersees miteinander gemessen. Auf einer Strecke von entweder 5, 10, oder 15 Kilometern galt es dabei diverse natürliche sowie künstliche Hindernisse zu überwinden. Dass es den Organisatoren von „bremenRAcing“ und dem „ATS Buntentor“ dabei nicht an Kreativität mangelte, zeigte sich an diversen Stellen. So mussten die Läufer etwa ein Stück Rasenstrecke mit einem Handrasenmäher zurücklegen, einen Autoreifen neben sich hertreiben oder durch hüfthohes Wasser waten. Und dann war da ja auch noch die Streckenhelferin des ATS, die im Wolfskostüm mit Maske und Sonnenbrille aus dem Gebüsch gesprungen kam, um den Teilnehmern einen Schrecken einzujagen.

Drüber, drunter oder mitten durch

Aber nicht nur die Nerven, sondern auch die Muskeln wurden beim Lauf ordentlich beansprucht. So mussten die Teilnehmer ein ums andere Mal an steilen Holzwänden hinaufklettern, sich an Ringen entlanghangeln, durch Röhren kriechen, springen, hopsen, balancieren oder Gewichte auf den Schultern transportieren. Hatte man zu Anfang noch freudestrahlende Gesichter gesehen und Rufe vernommen wie „Geile Idee Dani, dass du uns hier angemeldet hast!“, wurde es mit zunehmenden Kilometern immer stiller und man konnte den Sportlern die Anstrengung ansehen. Nichtsdestotrotz: Das Wetter war super und die Veranstaltung rundum gelungen.

Umfassendes Corona-Konzept und unterschiedliche Startzeiten

Dass der Lauf überhaupt stattfinden durfte, ist vor allem dem umfassenden Corona-Konzept geschuldet, an welchem die Veranstalter seit Mitte Juli gearbeitet haben. Dieses sah neben Abstandsregelung und dem Tragen einer Maske vor dem Start auch vor, dass die Sportler immer in 10-sekündigem Abstand zueinander starteten. Das hatte zwar zur Folge, dass der erste im Ziel nicht unbedingt auch der erste des Wettkampfs war (gemessen wurde jeweils die Laufzeit jedes Einzelnen), unter Corona-Bedingungen schien das aber eine gute Lösung zu sein und sorgte dafür, dass die Läufer den nötigen Abstand zueinander hielten. Einzig an den einzelnen Stationen konnte es mal zu „Stau“ kommen, aber auch hier warteten die Teilnehmer im gebotenen Abstand, bis das Hindernis wieder frei war. Nur sehr vereinzelt mussten die Helfer auf die Einhaltung hinweisen. „Ich bin sehr froh, dass die Leute das Konzept auch gelebt haben“, erklärt Thomas Hendrick Adick von “bremenRAcing”. „Da hat sich der ganze Aufwand mit der Organisation und dem Hygienekonzept gelohnt.“ Trotzdem hofft er darauf, den Hindernis-Lauf im nächsten Jahr wieder unter normalen Bedingungen durchführen zu können – dann auch mit Publikum, denn die Jubelrufe und die Motivation durch die Fans hat dieses Mal einfach sehr gefehlt (Die Veranstalter haben extra auf eine Vorberichterstattung verzichtet, um kein Publikum anzulocken).

Silvesterlauf bereits in Planung

Nach dem Lauf ist bekanntermaßen vor dem Lauf, weshalb die Organisatoren schon wieder in den Vorbereitungen für den anstehenden Silvesterlauf stecken. Auf dem Plan stehen ein 5- bzw. 10-Kilometer-Lauf mit 400 Teilnehmern. Hierfür muss aber das Hygiene-Konzept noch etwas angepasst werden. „Aktuell planen wir mit 400 Teilnehmern“, so Adick. „Wünschen würden wir uns allerdings eine Teilnehmerzahl von 1.500. Klar ist aber für uns auch: Wenn die Behörden sagen ‚Das geht nicht, das ist zu gefährlich‘, dann halten wir uns selbstverständlich auch daran.“ Prinzipiell sieht Adick aber gute Chancen, dass der Silvesterlauf (wenn auch mit wenig Teilnehmern) stattfinden kann. Der gelungene Hindernislauf ist auf jeden Fall ein deutliches Zeichen dafür, dass Wettkämpfe auch in Zeiten von Corona möglich sind, solange sich alle an die Absprachen halten.

Mehr Infos zum „Crow Mountain Survival“ gibt es HIER.

Mehr Infos zum Silvesterlauf gibt es HIER.

Im Folgenden haben wir einige Eindrücke vom „Crow Mountain Survival für euch festgehalten:




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