Binta Bah ist Bremer Frau des Jahres 2026
Am 8. März zeichnet der Landesfrauenrat traditionell die Bremer Frau des Jahres aus, bereits gestern wurde sie mit einem Senatsempfang im Rathaus geehrt. Unter dem Motto „#Gemeinsam stark: Frauensolidarität als Antwort auf politische Krisen“ wählte eine Jury Binta Bah, die Vorsitzende und Mitgründerin des Bremer Vereins Lundu e.V.
Mit großem Engagement setzt Binta Bah sich insbesondere für die Aufklärung über weibliche Genitalverstümmelung (FGM/C) ein und bringt dieses oft tabuisierte Thema in die Öffentlichkeit. Im Verein leistet sie wertvolle Bildungs- und Aufklärungsarbeit, stärkt betroffene Frauen und Mädchen und schafft wichtige Räume für Austausch, Unterstützung und Selbstermächtigung.
Tabuthema Genitalverstümmelung
Zur Begrüßung sagte Frauensenatorin Claudia Bernhard: „Binta Bah zeichnet aus, dass sie einen guten Zugang zu den Betroffenen hat und mit ihrem Verein Lundu e.V. ein großes Unterstützungsnetzwerk aufgebaut hat. Ihr Engagement ist ein bedeutender Beitrag für mehr Gerechtigkeit, Sichtbarkeit und Schutz von Menschenrechten in Bremen.“ Antje Jess, Vorsitzende des Landesfrauenrates, ergänzte: „Binta Bah gibt Frauen Kraft, über ein tabuisiertes Thema zu sprechen, das auch in Bremen bei der gynäkologischen Versorgung relevant ist. Dadurch stärkt sie die Solidarität der betroffenen Frauen und sorgt für mehr Verständnis und damit auch mehr Zusammenhalt unter allen Frauen“.








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