Bewaffnete Auseinandersetzungen in der Innenstadt

Notrufe führten am Samstagnachmittag zu einem Polizeieinsatz im Viertel: Bei einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen mehreren Männern auf dem Ziegenmarkt soll eine Person ein Messer gezückt haben. Bereits einen  Tag gzuvor hielt ein 20-Jähriger die Ordnungshüter mit einer Schreckschußwaffe auf Trab. 

Am Samstag trafen die Einsatzkräfte im Bereich Wielandstraße/Friesenstraße auf einen 26 Jahre alten Mann, der ein Messer im Hosenbund mit sich führte. Nach deutlicher Ansprache legte er die Waffe ab, wurde zu Boden gebracht und gesichert. Im Verlauf der Begutachtung durch einen hinzugezogenen Krisendienst wurde bei dem Mann eine akute psychische Erkrankung festgestellt – er wurde daraufhin in ein Klinikum gebracht. Mindestens ein weiterer Beteiligter der Auseinandersetzung konnte ermittelt werden; nach bisherigen Erkenntnissen wurde niemand schwerer verletzt.

Straßenbahn mit gezogener Dienstwaffe gestoppt

Einen Tag zuvor waren auf dem Bahnhofsplatz zwei Männer in einen Streit geraten. Dabei zückte einer der Beteiligten einen Gegenstand, den sein Gegenüber als Messer wahrnahm. Daraufhin zog der 20-Jährige eine mitgeführte Schusswaffe und lud diese öffentlichkeitswirksam einmal durch. Kurz darauf steckte er die Waffe wieder in seinen Hosenbund und flüchtete in einer Straßenbahn, die von Einsatzkräften am Schüsselkorb gestoppt wurde. Der 20-Jährige wurde mit gezogenen Dienstwaffen gestellt und anschließend zum Polizeikommissariat gebracht. Die Schreckschusswaffe, die er verdeckt im Hosenbund getragen hatte, wurde beschlagnahmt. Die Person mit dem mutmaßlichen Messer konnte bislang nicht festgestellt werden. Die Polizei ermittelt nun wegen wechselseitiger Bedrohung.

 

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